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Spielturm Check – Kaufberatung, Ratgeber und Preisvergleich

by Christian

Spiel, Spaß und Spannung; gleich drei Wünsche auf einmal! Was sich wie ein Werbeslogan anhört, ist für viele Kinder jedoch ein Grundbedürfnis. Sie müssen sich bewegen, um ihre Fertigkeiten zu trainieren und um gesund aufzuwachsen. Wenn der nächste Spielplatz aber zu weit weg ist und auf dem eigenen Grundstück genügend Platz vorhanden ist, lässt sich mit überraschend wenig Aufwand der eigene Spielplatz gestalten. Die Lösung hierfür sind Spieltürme. Hier bekommst Du eine aufbaufertige Alternative zu all den spannenden Geräten auf einem Spielplatz.

Das Wichtigste über Spieltürme in Kürze

Ein Spielturm ist ein sogenanntes Spielplatzgerät. Diese bestehen in der einfachsten Variante aus vier Pfosten für das Grundgerüst und ein bis zwei Podesten, auf denen die Kinder stehen können (1. Etage und entweder eine 2. Etage oder Abdeckung im „Erdgeschoß„). Diese sind meist über Leitern erreichbar.

An Seitenwänden lassen sich weitere Aufhängungen und Optionen anbringen, wie Basketballkörbe/Netze, Zeichentafeln oder Sitzgelegenheiten. Spieltürme unterliegen der Norm EN 71 im privaten Bereich und EN 1176 im öffentlichen Bereich. Letztere verfügen über u.a. dickere Pfosten und Ketten statt Seilen, um Unfallgefahren und Verletzungsrisiken zu minimieren.

Zubehör wie Fallschutzmatten, Fahnenstangen und Überdachungen runden das Angebot ab. Die Aufstellung erfordert etwas Planung, da ein Fundament notwendig ist. Dies wird benötigt, damit gerade schmale und hohe Spieltürme sicher stehen und nicht bei Wind und Wetter oder einigen wild tobenden Kindern zur Seite umknicken.

Was ist ein Spielturm und welche Kombinationen gibt es?

Spieltürme sind (Spiel)Geräte, die auf Spielplätze oder im heimischen Garten aufgestellt werden können. Diese bestehen in der Regel aus einem Grundgerüst, an dem Podeste und Zwischenböden eingehängt sind sowie verbundenen Geräten. Im simplesten Fall besteht ein kleiner Spielturm aus den Pfosten für das Grundgerüst, einem Zwischenboden und einer Leiter, um hochzusteigen. Der Abstieg von einer solchen Plattform erfolgt dann meist per Rutsche als verbundenem Gerät oder Kletternetz.

Mehrere Spieltürme können mit Brücken oder dazwischen befestigten Spielgeräten wie Schaukeln zu größeren Gebilden verbunden und kombiniert werden. An einem Grundgerüst sind verschiedene Geräte verbunden. Beliebte Geräte sind Rutschen, Kletternetze, Kletterwände und Sprossenwände. Reckstangen, Kletterseile, Strickleitern, Schaukelsitze und Variationen aus diesen runden das Spielvergnügen ab.
Selbstverständlich darf die Sandkiste im Schatten des Spielturms nicht fehlen.
Weitere Ausstattungsoptionen sind kleinere Hütten oder Balkone bei größeren Spieltürmen.

Spielturm-Bestenliste – Produkt- und Preisvergleich auf einen Blick

Die Vergleichstabelle konnte nicht ausgegeben werden.

Welcher Spielturm ist der Richtige für mich und meine Kinder?

„Den Richtigen“ Spielturm gibt es strenggenommen nicht, da eigentlich erst, wenn die Kinder zu groß sind, um darin oder daran zu spielen, festgestellt werden kann, wie dieser die verschiedensten Herausforderungen gemeistert hat.

Als allgemeine Erwägung kann hier festgehalten werden, dass ein Spielturm wandelbar sein sollte. Idealerweise lassen sich an diesen nach einem Baukastensystem vom gleichen Hersteller weitere Teile anbauen oder aufstocken. Somit lässt sich dieser an die wachsenden und größer werdenden Kinder anpassen und wächst mit. Ein 1,5m großer Spielturm ist für den berühmten „Dreikäsehoch“ sicher eine Herausforderung, aber in späteren Jahren oft zu klein und niedrig, um ernstgenommen zu werden. Hier ist es sinnvoll, einen Hersteller auszuwählen, der auch nach einigen Jahren noch Erweiterungen wie zusätzliche Spielgeräte oder eine Aufstockung auf eine zusätzliche Etage liefern kann.

An dieser Stelle sollte bei der Planung an die Erweiterbarkeit gedacht werden und entsprechende Abstände zum Nachbargrundstück oder dem Haus gehalten werden.
Die Haltbarkeit ist ebenfalls ein Kriterium. Gerade bei kleinen Kindern hat ein Spielturm so einige Jahre vor sich, bis er definitiv zu klein wird. Dies bedeutet, dass er robust verarbeitet sein sollte, sodass kleinere Schäden, die zwangsweise entstehen, leicht behoben werden können. Eine Lackierung oder sonstiger Witterungsschutz ist an dieser Stelle ebenfalls Pflicht, da rein druckimprägniertes Naturholz nur wenige Jahre hält. Letztendlich sollen die einzelnen Spielgeräte, die mit dem Spielturm geliefert werden oder später kombiniert werden, den Kindern gefallen.

VorteileNachteile
Spielplatz direkt am HausPlatz muss vorhanden sein
Beaufsichtigung vom Wohnzimmer möglichFundament ist permanent
Zustand des Spielturms topPflegeaufwand und Reparaturen
Besser als DorfspielplatzKostet viel Geld
sicherer gestaltbarerfordert Fachwissen
Gesellschaft von Kindern bekanntProbleme mit Nachbarn

Die wichtigsten Kaufkriterien für einen Spielturm

Größe und Anzahl der Spielgeräte sind nicht alles. Damit die lieben Kleinen ein ungetrübtes Spielvergnügen haben, sind vorab einige Dinge beim Kauf zu berücksichtigen. Sicherheit und Stabilität sind an dieser Stelle die obersten Ziele, da Unfälle nicht rückgängig zu machen sind. Hier ist es dann egal, ob jemand bei wildem Toben auf einer regennassen Stelle ausrutscht und sich beim Herunterfallen den Knöchel verstaucht oder „nur“ an einer Ecke einen Holzsplitter tief einzieht; der Tag ist dann erstmal Gelaufen …

Du solltest bedenken, dass ein Spielturm auch im Winter genutzt werden kann, wenn die Kinder dick genug eingepackt sind. Demzufolge sollten die Oberflächen wie der Podestboden auch bei Schnee entsprechend rutschfest sein.

Sicherheit beginnt bei der Verarbeitungsqualität der Einzelteile. Holz sollte sauber und glatt sein, damit keine Holzsplitter oder Spreißel eingezogen werden können. Ferner sollten Holzteile gegen Wind und Wetter geschützt sein, entweder durch eine chromfreie Druckimprägnierung oder einen Anstrich mit ungiftiger Farbe. Dadurch wird das Holz vor Verwitterung geschützt, welche letztendlich mechanische Probleme nach einiger Zeit hervorrufen würde.

Die Anschlusspunkte und Verbindungsstellen sollten kräftig genug dimensioniert sein, damit nicht durch zu kleine Verschraubungen oder Montagewinkel Spiel auftritt. Sobald sich Teile auch nur minimal bewegen können, werden sich diese im Betrieb rasch weiter lockern und dann zu einer Gefahr.

Kannst Du keinen Musteraufbau des gewünschten Spielturmes oder zumindest eines ähnlichen Modells des jeweiligen Herstellers besichtigen, so schau Dir zumindest auf den Produktfotos an, welche Montagehilfen im Set beigelegt werden. Sind hier nur einige sehr kleine Montagestücke dabei, so ist das ein Hinweis darauf, dass hier versucht wurde zu sparen.

Die Oberflächenveredelung ist ebenfalls ein wichtiges und oft unterschätztes Thema. Sofern bei metallischen Montagewinkeln kein Edelstahl oder Messing verwendet wird, sollte Stahl verzinkt sein. Gängig ist hier das etwas preisgünstigere Tauchfeuerverzinken gegenüber galvanischer Veredlung, welches aber Unebenheiten und spitze Materialrückständehinterlassen kann. Ein Blick auf die Montageteile gibt Aufschluss, mit welchem Augenmerk auf Verarbeitungsqualität der Hersteller die Bauteile zusammengestellt hat. Wird an dieser Stelle extrem gespart, werden auch an anderer Stelle Überraschungen lauern.

Im Idealfalle kannst Du vorab auf einer Musterausstellung Spieltürme besichtigen. Gib Ihnen einen kräftigen Stoß mit der Hand oder Schulter und versuch zu spüren, inwiefern das Material Spiel in den Befestigungspunkten hat.

Spieltürme für den privaten Garten unterliegen der Norm EN 71. Sollte ein Spielturm nach EN 1176 gebaut sein, so darf dieser sogar im öffentlichen Bereich eingesetzt werden. Stoßdämpfende Bodenmatten werden unter EN 1177 erfasst. Die Konformität zu diesen Normen sollte der Hersteller zusichern. Weitere Prüfzeichen geben Dir die Sicherheit, dass unabhängige Stellen und Gutachter das jeweilige Produkt getestet und begutachtet haben. Somit ist dann sichergestellt, dass dieses nicht unnötige Gefahrenstellen aufweist.

Ein CE-Zeichen muss jedes Produkt tragen, mittels dessen der Hersteller selbst die Konformität zu den von ihm eingehaltenen Normen bescheinigt. Fehlt dies, darf ein Spielturm streng genommen nicht verkauft werden.

Weitere Zertifikate beispielsweise vom TÜV bestätigen, dass ein Spielturm wirklich den Normen entspricht. Die nächste Steigerung ist das GS-Zeichen, welches bedeutet, dass ein unabhängiges Labor ein Exemplar getestet hat incl. Versuche, es kaputtzubekommen. Somit ist praktisch gesichert, dass die verwendeten Teile normgerecht funktionieren.

Das Holz sollte FSC-zertifiziert aus nachhaltigem Anbau stammen, um Raubbau an der Natur zu verhindern.

Platz ist zwar in der kleinsten Hütte, aber der Platz für das Fundament eines Spielturmes muss im Garten vorhanden sein. Zusätzlich wird etwas Freiraum benötigt, damit Kinder und ggf. Aufsichtspersonen um den Spielturm herumlaufen können. Hier werden in alle Richtungen mindestens 2 Meter Abstand empfohlen.

Diese Fläche muss demzufolge vorhanden und frei sein. Tragfähigkeit des Untergrunds an dieser Stelle ist der nächste Punkt. Der Boden muss in der Lage sein, ein Fundament zu tragen, ohne in absehbarer Zeit nachzugeben. Als Fundamente werden hier meist Betonsockel empfohlen, die entsprechend tief unter der Grasnarbe eingelassen werden, um Verletzungen zu vermeiden. Tiefen um 80 cm sind an dieser Stelle normal, um später die entstehenden Seitenkräfte aufnehmen zu können, die durch wildes Spiel und Stöße entstehen werden.

Ein Spielturm darf formal zwar direkt an einem angrenzenden Haus stehen, da die Mauer aber durch spielende Kinder beschädigt oder verschmutzt werden kann, ist hiervon oft abzuraten. Weiterhin würden sich Probleme ergeben, wenn die Wand gestrichen oder repariert werden müsste.

Da ein Spielturm in der Regel selbst aufgebaut werden wird, spielt der Aufbau eine große Rolle. Hier sollte sichergestellt sein, dass dieser mit zwei Personen problemfrei vonstatten gehen kann. Hier lohnt es sich, vor dem Kauf Bewertungen und Test durchzulesen, in denen andere Käufer berichten, wie gut (oder schlecht) sich der jeweilige Turm hat aufbauen lassen.

Manchmal ergeben sich hier unangenehme Überraschungen, wie hakelige Befestigungen, (zu) schwere oder lange Balken etc.. Ideal sind Baukastensysteme, die vom Hersteller modular gestaltet sind und verschieden kombiniert werden können. Dadurch ist automatisch eine hohe Präzision bei der Fertigung gefordert.

Letztendlich einer der wichtigsten Faktoren für die letztendliche Kaufentscheidung. Je nach Budget und Möglichkeiten der Aufstellung ist es an dieser Stelle manchmal sinnvoll, zum Start einen kleineren Spielturm zu kaufen, der mittels Anbauteilenauch später noch erweitert werden kann. Hier kannst Du bereits beim Kauf weitere Ausbaustufen planen und im Idealfalle das Fundament großzügig planen.

Beliebte Spielturm Hersteller (Wickey, Isodor, Fatmoose etc.)

Auf der Suche nach hochwertigen Spieltürmen werden immer die Namen der Marken Wickey, Isodor, Fatmoose, EXIT Toys, Winnetoo und Smoby genannt. Diese haben einen verschiedenen Fokus auf die Ausführung von Spieltürmen und sonstigem Zubehör.

Wickey ist einer der Platzhirsche in Deutschland. Bereits in den 1990er Jahren wurden erste selbstentwickelte Spieltürmeverkauft. Mittlerweile sind über 500.000 Exemplare in Europas Gärten verteilt.

EXIT Toys ist ein niederländischer Hersteller, der seine Produkte wie Spielhäuser und Spieltürme nebst Einzelgeräten nicht klassisch-streng mit geraden Linien baut, sondern eher etwas originell mit schiefen Latten am Zaun und individueller Farbgebung.

Winnetoo geht andere Wege. Die Spieltürme sind gemeinsam mit dem TÜV entwickelt und umfassen auch 6-eckige Versionen. Durch ein Komponentensystem sind diese Spieltürme mit vielen anderen Geräten nahtlos kombinierbar. Auch Ersatzteilservice nach Jahren wird großgeschrieben. Diese sind bequem online zu bestellen.

HerstellerBesonderheit
Exit Toys"krumme" Häuser wie aus dem Märchen
FatmooseSkandinavischer Stil von Holzspieltürmen
IsidorDeutscher Hersteller mit eigener Fertigung
SmobyFranzösischer Hersteller, Plastik
WickeyHersteller der ersten Stunde
Winnetoo6eckige Türme und Modularsystem

Spielturm Zubehör

Was wären Geräte ohne Zubehör? Je nach Hersteller und Größe der Spieltürme lassen sich diese mit einigen simplen Zubehörteilen erweitern und der Spielspaß langfristig sichern. Hersteller wie Winnetoo haben hierfür direkt ein System entwickelt, damit alle Zubehörteile zueinander passen.

Seile sind universell einsetzbar. Ob zum direkten Hochklettern mit oder ohne enthaltene Knoten oder als Balanceseil ähnlich einer Slackline– sie machen Spaß und sind universell einsetzbar. Auch an steilen Rampen als Aufstiegshilfe zum Festhalten und hochkraxelneinsetzbar. Die Seile sollten stabil genug sein, auch kräftigeren Personen Halt zu geben.

Was wäre ein Spielplatz ohne Schaukel? Diese können sowohl alleinstehend als auch als Element zu einem Spielturm angebaut werden. Bei geschickter Planung lässt sich ein Spielturm mit einem Schaukelelement erweitern. Hierbei wird der Tragebalken der Schaukeln an einer Seite am vorhandenen Turm befestigt und „nur“ die andere Seiten auf ein Fundament gestellt. Dies spart etwas Platz.

Nicht nur im Kletterpark zu finden: Ein Spielturm mit einer solide aufgestellten Wand kann durch Klettersteine aufgewertet werden. Hier kann der Nachwuchs seine Arme trainieren und zur nächsten Plattform heraufklettern.

Wer hoch hinaus will, muss auch wieder runterkommen. Eine Feuerwehrstange bietet die Möglichkeit, an dieser sowohl hochzuklettern als auch anschließend wieder herunterzurutschen.

Für den obligatorischen Sandkasten. Hier können nicht nur Sandburgen gebaut werden, sondern auch Sandkuchen gebacken. Oder die Sandkiste wird zur (Spielzeug) Baggergrube erweitert. Mittels Sieben und etwa (Plastik) Gold lässt sich auch prima der Goldrausch des Wilden Westens nachspielen.

Eines der wichtigsten Zubehöre bei Spieltürmen oder Schaukeln. Überall dort, wo Kinder stürzen oder hinfallen können, muss dafür gesorgt werden, dass der Aufprall gedämpft wird. Hierzu lässt sich beispielsweise Sand aufschütten oder Fallschutzmattten auslegen. Diese müssen abhängig von der zu erwartenden Fallhöhe eine gewisse Dicke haben. Besonders an Stellen, an denen loses Material wie Sand oder Rindenmulch verschoben werden kann, sollten zusätzlich in einer gewissen Tiefe Fallschutzmatten verlegt werden. Der Bereich unter einer Schaukel, wo die Füße Sand wegschieben, wäre ein Beispiel hierfür.

Wohnliches Gefühl in der Holzhütte oder Baumhaus. Hier lässt es sich gleich viel besser mit Mutti über den Balkon der Hütte ein Kaffeekränzchen mit Kakao abhalten.

Ob Pirat oder Blockhütte im Wald: Eine Fahne kennzeichnet die heimatliche Hütte.

Die Piratenflagge ist gehisst und nun kann es zur Eroberung ferner Länder gehen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Spieltürmen

Rund um Spieltürme werden häufig Fragen zur Aufstellung und Pflege gestellt. Hier sind die wichtigsten wiedergegeben.

Laut Urteil des Verwaltungsgericht Neustadt/Wstr. Az.: 4 K 25/08.NW ist ein Spielturm kein Aufenthaltsraum und somit von Vorschriften zur Abstandshaltung zu Nachbargrundstücken befreit. Bei den typischen Höhen eines Spielturms sind ebenfalls andere anzuwendende Vorschriften wie die der Bauordnung nicht berührt.

Da Spielmöglichkeiten für Kinder üblich und besonders in Städten auch vorzusehen sind, besteht in Hinblick auf Lärmbelästigung keine Handhabe von Nachbarn, die Aufstellung zu verhindern.

Je nach Eigentumsverhältnissen kann jedoch die Aufstellung eines Spielturms in einem gemieteten Garten von der Zustimmung des Vermieters abhängen. Gleiches gilt, wenn ein Garten gemeinsam von mehreren Parteien genutzt wird.

Es wird ein solides Fundament benötigt. Je nach Untergrund und individueller Vorlieben lässt sich ein Fundament wahlweise komplett als massive Platte herstellen oder als einzelne Sockel.

Der Aufwand, einzelne Sockel herzustellen, ist oft geringer und verbraucht weniger Material und ist bei Beschädigungen einfacher auszubessern. Soll jedoch zusätzlich zum Spielturm oder als Teil eines Gartenhausgebildes ein angrenzender Schuppen errichtet werden, so ist die Überlegung, eine solide Bodenplatte herzustellen, sinnvoll. Diese ist oftmals tragfähiger als einzelne Sockel und bietet somit die Option von späteren größeren und schweren Erweiterungen des Spielturms.

Generell wird davon ausgegangen, dass ein üblicher Spielturm von Kindern ab 3 Jahren benutzt wird. Hierauf sind die Abmessungen und Betrachtungen zu Fallhöhen ausgelegt. Kinder unter 3 Jahren können mit einem Spielturm auch spielen, benötigen aber währenddessen ständige Aufsicht. Dies bedeutet, dass Du oder jemand anders neben dem Kind stehen musst, um Unfälle und Stürze zu verhindern.

Bei der Pflege muss beachtet werden, dass der Spielturm regelmäßig gereinigt werden sollte. Oberflächliches Abwaschen mit klarem Wasser und etwas Universalreiniger reicht meistens vollkommen aus. Hierbei sollten die jeweiligen Oberflächen auf Beschädigungen wie tiefe Kratzer oder abplatzende Farbe kontrolliert werden.

Spätestens nach jedem Winter sind die Befestigungen und Verschraubungen auf Beschädigungen, Spiel und Korrosion zu prüfen. Seile und Ketten von Kletternetzen und Schaukeln sind ebenfalls auf Beschädigungen zu prüfen und deren Aufhängungen auf sicheren Sitz zu testen.

Der Sand einer Sandkiste sollte über den Winter sicher eingelagert werden, da sich sonst schnell Bakterien, Pilze oder Unkrautsamenbreitmachen können. Alternativ kann der Spielsand einmal jährlich ausgetauscht werden, um eine wirklich saubere Sandkiste zu garantieren.

Eine Basisausstattung, die später erweiterbar ist und alle erforderlichen Vorschriften erfüllt beginnt bei ca. 500 Euro. Je nach persönlichen Vorlieben und vorhandenen Spielgeräten ist hier eine Preisspanne von ca. 500 Euro bis 1500 Euro normal.

Hinzu kommen die Kosten für das Fundament und Sand für die Sandkiste. Je nach Fundament müssen evtl. noch weitere Befestigungsmaterialien gekauft werden.
Die Folgekosten beinhalten u. U. den Austausch von Sand, Reinigung und Tausch von korrodierten Metallbeschlägen.  Je nach Zustand des enthaltenen Holzes ist ein Anstrich sinnvoll, der alle paar Jahre erneuert werden sollte, um das Holz zu schützen.

Welche Alternativen zum Spielturm gibt es?

Ist ein Spielturm zu teuer oder zu groß, so lassen sich einige alternative Spielgeräte aufstellen. Diese werden oft auch in gemeinschaftlich genutzten Gärten eher genehmigt als ein vollwertiger Spielturm.

Rutschen

Leiter aufsteigen und Herabrutschen. Je nach Größe und Länge sind Rutschen als normale Version oder Wellenrutsche erhältlich. Bei letzteren sind Teile der Strecke gerade geformt ist und erst danach wieder weiter runtergeht.

Schaukel

Der Klassiker eines jeden besseren Spielplatzes. Ein Schaukelgerüst bietet unter Umstände weiteren Platz und Befestigungsmöglichkeitenfür Kletternetze oder Seile.

Sandkasten

Ein Sandkasten ist der weitere Klassiker, der oft auch dann in einen Garten passt, wenn ein Spielturm zu groß, zu hoch oder zu teuer ist.

Klettergerüst

Ein kleines Klettergerüst oder Kletterwand lässt sich oft auf kleinem Raum einrichten. Je nach Konstruktion lassen sich unter Umständen statt massiver Fundamente auch Abspannungen oder Wandmontagen an der Hauswand verwenden.

Baumhaus oder kleine Gartenhütte

Der Traum vom eigenen Haus. Für Kinder gibt es spezielle Spielhäuser, die teilweise an Hexenhäuser aus einem Film erinnern- schräge Fenster und bunte Türen runden diesen Eindruck ab. Diese lassen sich oft aus Formteile vorübergehend aufbauen und nach dem Spielen wieder einlagern.

wickey.de/ueber-uns
exittoys.de/spielhauser?sg=
spielturm.de/Spieltuerme/Winnetoo-6-Eck-Spielturm.html
spielturm.de/Spieltuerme/Winnetoo-Anbauelemente.html

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