Lachs wird auf einem Smoker zubereitet
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Smoker Check – Preisvergleich, Ratgeber und Kaufberatung

by Christian

Smoker- Slow Cooking als neues Grillvergnügen mit Pulled Pork oder Beef Brisket

Rauch wird seit Jahrtausenden genutzt, um Lebensmittel haltbar zu machen. Hierzu wurden Fleischstücke oder Fisch über offenes Feuer gelegt oder neben der häuslichen Feuerstelle aufgehängt. In vielen jahrhundertealten Häusern befand sich über der Feuerstelle die Räucherkammer. In jüngerer Zeit haben sich verschiedene Verfahren entwickelt, die sich nach Temperatur und Haltbarkeit des fertigen Räucherguts unterscheiden. Der Übergang vom Heißräuchern zum Garen auf „kleiner Flamme“ oder niedrigen Temperaturen ist hier fließend.

Als weitere Version entwickelte sich im 18 Jahrhundert in den USA vorrangig unter Sklaven und einkommensschwachen Schichten eine Zubereitungsart von Fleisch in Erdfeuerstätten. Hier wurde meist billiges minderwertiges Fleisch, welches nicht über offenem Feuer gebraten werden konnte, längere Zeit schonend gegart. Dieses Verfahren kann somit als Vorläufer der heute (wieder) populären „Slow Cooking“ Bewegung angesehen werden.

Smoker: Das Wichtigste in Kürze

Der heutige Smoker ist ein fester Bestandteil der aus den USA kommenden BBQ-Kultur. Das Garverfahren durch Heißrauch bietet die Möglichkeit, niedrigere Temperaturen als bei einem Holzkohlegrill für längere Zeit zu halten. Dies produziert ähnlich dem indirekten Grillen bei klassischen Grills sehr zartes, saftiges Fleisch mit einem noch stärkeren Raucharoma als bei Grillen mit Holzkohle. Je nach Holzsorte, die zur Raucherzeugung verwendet wird, lässt sich das Aroma variieren.

Was ist ein Smoker?

Ein Smoker kommt in verschiedensten Erscheinungsformen daher, weil es keine streng standardisierten Modelle gibt. Ursprünglich wurde in Ermangelung von Material das „Smoken“ in Erdlöchern vorgenommen und mit der Zeit durch den Bau von Gerätschaften aus billig verfügbarem Material ergänzt. Hier spielten alte Fässer (55 Gallons) oder Metallrohre eine entscheidende Rolle. Diese ließen sich Aufschneiden und mittels simpler Materialien zu Rauchgrills weiterbearbeiten.

Der klassische Aufbau ist deshalb oft der Barrel-Typ, der einem waagerecht aufgestellten Rohr oder Fass ähnelt, welches eine Klappe besitzt. Daneben wird der Brennstoffbehälter angebracht, der den heißen Rauch erzeugt, der dann durch das Barrel zum Schornstein zieht. Eine ebenfalls oft gesehene Alternative ist der „Ugly Drum Smoker“, der durch Zusatz eines Wasserbehälters zum „Water Smoker“ wird.

Das Feuer wird meist mit Holz betrieben, ersatzweise können Holzkohlenbriketts verwendet werden, denen Holzchips zur Raucherzeugung beigemischt werden.
Ein Smoker besteht im Gegensatz zu einem einfachen Holzkohlengrill aus dickerem Material, um die Hitze besser konstant halten zu können.

Smoker Bestenliste 2019 – Produkt- und Preisvergleich auf einen Blick

Produktbild
Mayer Barbecue RAUCHA Smoker MS-300 Pro Holzkohlegrill Räucherofen Smoker Grill, 2 Deckelthermometer, Massiv 49 kg, Schwarz, 139 x 184 x 73,5 cm (B x H x T)
El Fuego Gasgrill, Gas-Smoker Portland, Schwarz, 55x105x45 cm
TAINO Chief 130 XXL Smoker 130kg BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grillkamin 3,5 mm Stahl Profi-QUALITÄT Räucherofen (130 kg Smoker)
Top Produkt
Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland Smoker, Schwarz.
Produktname
Mayer Barbecue RAUCHA Smoker MS-300 Pro Holzkohlegrill Räucherofen Smoker Grill, 2 Deckelthermometer, Massiv 49 kg, Schwarz, 139 x 184 x 73,5 cm (B x H x T)
El Fuego Gasgrill, Gas-Smoker Portland, Schwarz, 55x105x45 cm
TAINO Chief 130 XXL Smoker 130kg BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grillkamin 3,5 mm Stahl Profi-QUALITÄT Räucherofen (130 kg Smoker)
Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland Smoker, Schwarz.
Preis
455,99 EUR
214,99 EUR
669,90 EUR
449,00 EUR
Prime-Vorteil
-
-
-
Produktbild
Mayer Barbecue RAUCHA Smoker MS-300 Pro Holzkohlegrill Räucherofen Smoker Grill, 2 Deckelthermometer, Massiv 49 kg, Schwarz, 139 x 184 x 73,5 cm (B x H x T)
Produktname
Mayer Barbecue RAUCHA Smoker MS-300 Pro Holzkohlegrill Räucherofen Smoker Grill, 2 Deckelthermometer, Massiv 49 kg, Schwarz, 139 x 184 x 73,5 cm (B x H x T)
Preis
455,99 EUR
Prime-Vorteil
-
Weitere Informationen
Produktbild
El Fuego Gasgrill, Gas-Smoker Portland, Schwarz, 55x105x45 cm
Produktname
El Fuego Gasgrill, Gas-Smoker Portland, Schwarz, 55x105x45 cm
Preis
214,99 EUR
Prime-Vorteil
-
Weitere Informationen
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TAINO Chief 130 XXL Smoker 130kg BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grillkamin 3,5 mm Stahl Profi-QUALITÄT Räucherofen (130 kg Smoker)
Produktname
TAINO Chief 130 XXL Smoker 130kg BBQ GRILLWAGEN Holzkohle Grillkamin 3,5 mm Stahl Profi-QUALITÄT Räucherofen (130 kg Smoker)
Preis
669,90 EUR
Prime-Vorteil
-
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Top Produkt
Produktbild
Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland Smoker, Schwarz.
Produktname
Char-Broil Oklahoma Joe’s Highland Smoker, Schwarz.
Preis
449,00 EUR
Prime-Vorteil
Weitere Informationen

Wie funktioniert das Grillen mit einem Smoker?

Ein reiner Smoker verfügt über einen Raum für das Gargut, welches im entstehenden Rauch für mehrere Stunden bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen um 100-120 Grad Celsius erhitzt. Je nach Bauform wird der Rauch in einem getrennten Behälter erzeugt oder so vom Gargut abgeschirmt, dass dieses nur von indirekter Hitze durch den Rauch und der restlichen Wärmestrahlung des Metallgehäuses erhitzt wird.

Traditionelle Holzfeuer müssen regelmäßig mit frischem Holz versorgt werden, um eine gleichmäßige Raucherzeugung zu gewährleisten. Das Holz soll trocken und sauber sein, um trockenen und heißen Rauch ohne unerwünschte Verschwelungsprodukte zu liefern. Ersatzweise lassen sich Holzkohlebriketts verwenden, die länger eine konstante Rauchproduktion ermöglichen. Hier lassen sich dann mit Holzchips die gewünschten Geschmacksnuancen zumischen.

Die meisten Smoker lassen sich auch wie ein normaler Holzkohlengrill benutzen. Speziell der klassische Barrel Smoker ist hierfür prädestiniert. Hierzu wird der Raum unter dem Grillgutrost als Holzkohlenwanne benutzt. Somit verhält sich das Gerät dann wie ein geschlossener Holzkohlengrill. Direktes und indirektes Grillen mit Wärmereflexion über den geschlossenen Deckel sind damit dann möglich.

Smokerarten und welcher ist der Richtige?

Smoker kannst Du in verschiedensten Bauformen und Größen erwerben.
Je nach Verwendungszweck kann zwischen Barrel Smoker, Reverse Flow Smoker, Ugly Barrel Smoker und Water Smoker unterscheiden.

Barrel Smoker

Der klassische Barrel Smoker besteht aus einem querliegenden Fass mit angeschlossenem Raucherzeuger und nimmt somit viel Standfläche weg. Eine Montage auf einem Wagen ist ab einer gewissen Größe somit Pflicht, wenn das Handling nicht zu umständlich werden soll. Bei einem Barrel Smoker wird der Rauch direkt vom Raucherzeuger über das Grillgut geleitet, womit das Grillgut einer abnehmenden Wärme Richtung Abzug ausgesetzt ist.

Reverse Flow Smoker

Ein Reverse Flow Smoker besitzt eine weitere Platte unter dem Grillgut. Unterhalb dieser wird der Rauch auf die andere Seite des Garraums geführt und dann eingeblasen. Durch die Wärmeabstrahlung der Bodenplatte erzielt man somit eine gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Garraum.
Diese Smoker lassen sich in fast beliebiger Größe kaufen, um auch ein BBQ im erweiterten Freundeskreis souverän mit leckeren Dingen zu versorgen.

Eine andere Form ist der „Ugly Drum Smoker“

Dieser ist im Prinzip ein aufrechtstehendes Fass, im Original meist aus alten Stahlfässern (55 Gal. Steel Drum) gefertigt. Im Boden befindet sich die Feuerquelle, welches den Rauch durch mehrere etagenweise angeordnete Roste steigen lässt. Durch den Einbau einer Schalenhalterung für Wasser oder Sand wird ein Temperaturpuffer geschaffen und außerdem ein indirekter Reflektor hinzugefügt. Dadurch lässt sich auf kleinem Raum sowohl Rost als Raucherzeuger unterbringen.

Water Smoker

Ein Water Smoker ist platzsparend aufzustellen, besitzt dafür aber nur eine limitierte Kapazität. Je nach Hersteller ist dieser mit Zwischeneinsätzen modular erweiterbar.

Je nach dem zur Verfügung stehenden Platz könnte auf einem Balkon ein kleiner Water Smoker aufgestellt werden. Für Barrel Smoker Typen benötigen etwas mehr Raum.

Fans von Holzkohlegrills sollten darauf achten, dass der Raum unter dem Rost als Holzkohlebehälter genutzt werden darf. Damit hast Du die Option, den Smoker wie einem normalen Holzkohlegrill mit direktem Grillen zu verwenden.

Gas-Smoker und elektrische Smoker

Sonderoptionen, die in Deutschland (noch) kaum erhältlich sind, sind Gas-Smoker und elektrische Smoker. Hier werden die Raucherzeuger mit einer Gasflamme oder mit elektrischen Heizelementen beheizt und die Holzchips damit zum Schwelen gebracht.

Vor- und Nachteile von Smoken (im Vergleich zu anderen Grillformen)

Ein Smoker besitzt prinzipbedingt die meisten der Nachteile eines Holzkohlengrills.
Das Feuer muss erst aufwändig angezündet werden und halbwegs durchglühen, bevor sich die Temperaturen eingepegelt haben. Nachbarn können sich gleichfalls durch den stundenlang ziehenden Rauch belästigt fühlen – dieser muss sogar noch länger als beim Grillen mit einem Holzkohlengrill erzeugt werden!

Vorteile SmokerNachteile Smoker
Slow Cooking mit schonender NiedrigtemperaturMehrere Stunden Gardauer bedeuten Vorbereitungsarbeiten
Kein minutengenaues Wenden notwendigAnzünden und Durchglühen der Kohle dauert etwas
Individueller Geschmack durch verschiedene HölzerRegelmäßiges Nachlegen von Holz erforderlich
Spezialitäten wie Pulled Pork möglichRauch kann Nachbarn stören
Oft wie ein normaler Holzkohlegrill verwendbarFeuchte oder harzige Hölzer ruinieren den Geschmack
Gegenüber Gas einfachereres Handling ohne FlaschenScharfes Anbraten nicht möglich beim Smoken
Billiges Fleisch verwendbarManche Leute bevorzugen einen neutralen Geschmack

Die wichtigsten Kaufkriterien für Smoker

Die Verwendungshäufigkeit ist einer der wichtigsten Entscheidungskriterien für den Kauf. Ein nur selten benutztes Gerät muss nicht zwingend so massiv und hochwertig verarbeitet sein wie ein Smoker, der regelmäßig genutzt wird und nach Möglichkeit mehrere Jahrzehnte halten soll. Hier können Kompromisse eingegangen werden, die ein nur gelegentliches Grillvergnügen nicht beeinträchtigen.

An der Sicherheit sollte in keinem Fall gespart werden. Wacklige Beine und klapprige Abdeckungen sind eine beliebte Ursache für Unfälle und schwere Verletzungen.

Der Aufstellungsplatz spielt eine wichtige Rolle. Auf der Terrasse ist ein Barrel Smoker gut aufgehoben, für den Transport zu einem Grillplatz am See ist ein kleinerer Drum Smoker oder Water Smoker meist die bessere Wahl. Ein Wagen mit Rollen erleichtert den Transport schwererer Smoker enorm.

Ausstattungsdetails wie integrierte Thermometer, variable Grillroste, Aufhängemöglichkeiten für Zangen und Abstellmöglichkeiten für Grillgut oder Zubehör runden das Bild ab. Bei einigen Modellen ist die Oberseite des Raucherzeugers als Kochplatte oder Warmhalteplatte nutzbar.

In Punkto Stabilität gelten die gleichen Grundsätze wie bei jedem anderen Grill. Ein Smoker muss sicher stehen können, da ansonsten Unfälle vorprogrammiert sind. Dies ist umso wichtiger, da bei der massiven Bauweise eines Smokers im Vergleich zu Holzkohle- oder Gasgrills ein Umkippen größere Schäden verursachen kann.

Du solltest einem aufgebauten Exemplar einen Stoß mit der Hand geben können, ohne dass der Smoker umkippt. Dieser soll danach nur kurz nachwippen, ohne dass sich Zubehörteile, Raucherzeuger oder Blenden verstellen oder gar lösen.

Schieflast bei ungleichmäßiger Befüllung ist auszuschließen, da sonst Kippgefahr besteht. Bei großen Smoken sollten Kontergewichte zum Deckel sauber laufen und nicht schleifen.

Smoker mit einer hochwertigen Verarbeitungsqualität kannst Du daran erkennen, dass Teile wie Grillrost oder Luftschieber leicht, aber präzise bewegt werden können. Diese Teile sind passgenau zum Rest des Smokers. Materialien wie Edelstahl oder emaillierte Bereiche sprechen für langfristige Haltbarkeit. Da Smoker mit ihren dicken Wandungen Temperaturen langfristig stabil halten, besitzen hochwertige Smoker Wandungen von mehreren Millimeter Dicke – je dicker, umso besser!

Bei der Konstruktion des Raucherzeugers fallen bei guten Modellen Details auf, die ein leichtes Nachfüllen von Holz ermöglichen oder eine Reinigung erleichtern.

Eine über die gesetzliche Gewährleistung herausgehende Herstellergarantie spricht ebenfalls für ein Qualitätsprodukt. Weiterhin kann ein Zubehörprogramm des Herstellers, welches auf das jeweilige Modell abgestimmt ist, weiteren Nutzen haben.

Die Größe des Smokers sollte sich danach bemessen werden, welche Mengen an Gargut zubereitet werden müssen, da ein Nachlegen des Garguts nicht stattfindet.

Eine Ausnahme besteht in Fällen, wo ein Smoker wie ein normaler Holzkohlengrill benutzt wird. Hier ist Nachlegen problemlos möglich und ein kleineres Modell reicht oft aus.

Bei Water Smokern ist unter Umständen die Anzahl an Zwischenringen zur Kapazitätserweiterung interessant. Hierdurch kann dieser an verschiedene Mengen Gargut und somit Personenzahl des BBQ angepasst werden.

Transport spielt ebenfalls eine Rolle. Finden Strandparties statt, so sollte der Smoker ins Auto passen und ohne Probleme zum Verwendungsort transportiert werden können.

Der Kauf von Markenware ist meist sinnvoll, da Du hier die Gewissheit hast, qualitativ hochwertige Ware zu bekommen. Diese ist haltbar verarbeitet und erfüllt die gängigen Sicherheitsstandards. Sollte sich der Smoker als zu klein oder groß herausstellen, so lassen sich Markengeräte in der Regel sehr gut weiterverkaufen. Weiterhin liefern Markenhersteller noch jahrelang Ersatzteile und Zubehör zur Erweiterung des Smokers.

Vom Einsteigerpreis bis hin zum Gegenwert eines Gebrauchtwagens reicht die Spannbreite der Preise für Smoker. Zum Einstieg und Schnuppern reicht meist ein einfacher Barrel Smoker, der nebenher als hochwertiger Holzkohlengrill mit offenem Deckel betrieben werden kann. Auf den (BBQ)-Geschmack gekommen, stehen dem ambitionierten Slow Cooker verschiedenste Ausstattungsvarianten offen, mit denen jedes größere BBQ ein Kinderspiel wird.

Gesundheit ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Wohlbefinden!
Sicherheit beginnt bei der Verarbeitung der Smoker. Alle Kanten sollten sauber entgratet und glatt sein. Griffe müssen komplett isoliert sein, idealerweise mit Holz, um Verbrennungen zu vermeiden. Verschraubungen müssen fest zupacken und nicht überdrehen. Ansonsten drohen Unfälle durch wackeligen Stand. Gütezeichen, die eine Normenkonformität nach DIN oder geprüfte Sicherheit mit GS-Zeichen bescheinigen, sollten ebenfalls vorhanden sein.

Je nach persönlichen Vorlieben beim Grillen und Smoken lässt sich der Smoker auswählen. Ist dieser eine Ergänzung oder die nächste Stufe nach dem kleinen Holzkohlengrill? Oder soll dieser als einziges Grillgerät benutzt werden?

Kleinere Smoker als Ergänzung eines „normalen“ Grills schaffen die Möglichkeit, eine Grillparty zu bereichern und als Kapazitätsergänzung auch größere Mengen an Gästen zu sättigen. Soll langfristig nur ein einziges Gerät benutzt werden, so ist ein Smoker, der wie ein normaler Holzkohlengrill offen benutzt werden kann, eine gute Investition.
Hier sollte darauf geachtet werden, wie die Holzkohlenwanne bestückt und gereinigt werden muss. Zubehörteile und deren Montage wie Grillkörbe für Fisch sind ebenfalls interessant.

Smoker Hersteller

Da Smoker aus den USA kommen, haben vorwiegend US-amerikanische Hersteller ein Image aufgebaut. Zunehmend sind von deutschen Herstellern hochqualitative Smoker erhältlich. Namen, die jedem Grillfan geläufig sind, umfassen Landmann, Thüros, Broil King, Weber, Cactus Jack und Cuisinart.

Einige dieser Namen haben bereits frühe Pionierleistungen erbracht, wie Broil King, die 1948 den ersten gusseisernen Holzkohlengrill (Char-Broil 19) hergestellt haben.

Cuisinart wird oft in einem Atemzug mit hochwertigen Küchenmaschinen genannt, sind aber auch Vorreiter bei Smoken, die mit Gas oder Strom betrieben werden.

Landmann als deutscher Hersteller entwickelte die ersten emaillierten Kugelgrills und elektrischen Drehspieße für Grills.

HerstellerBeschreibung
LandmannDeutscher Hersteller, Pionier bei (Motor)Drehspiessen
WeberErfinder des Kugelgrills, großes Zubehörsortiment und Grillkurse
Broil KingMade in USA, erster Gusseiserner Holzkohlengrill
Cactus JackSchweizer Hersteller, 7in1 Brennstoffsystem
CuisinartUS-Hersteller, Spezialversionen mit Gas/Elektroheizung
ThürosDeutscher Hersteller mit großem Sortiment inkl. Räucherschränken
Frischer Lachs für den Smoker

Zubereitungsarten beim Smoker (direktes Grillen, indirektes Grillen, BBQ)

Je nach Bauform und Zubehör kannst Du bei einem Smoker aus verschiedene Zubereitungsverfahren wählen. Standardmäßig wird das Gargut in dem vom Rauchbehälter erzeugten Rauch gleichmäßig erhitzt.

Im Water Smoker befindet sich hier ein kleines Wasserbehältnis im Weg. Hierdurch wird noch etwas Wasser verdunstet, welches dazu beiträgt, Gargut auch bei höheren Temperaturen saftig zu halten.

Je nach Ausstattungsvarianten lässt sich ein Smoker wie ein normaler Holzkohlengrill benutzen. Hier wird dann einfach Holzkohle unter den Rost gelegt und diese angezündet und ansonsten wie mit einem herkömmlichen Grill das Grillgut direkt über der offenen Flamme erhitzt.

Alternativ lässt sich selbstverständlich indirekt grillen: Kohlen auf eine Seite der Holzkohlenwanne, Grillgut auf die andere und mit geschlossenem Deckel brutzeln lassen. Die Wärme wird vom Deckel und Boden zurückgestrahlt und lässt das Grillgut ohne Wenden saftig und gleichmäßig garen.

Das Aufstellen einer Aluschale unter dem Grillgut zum Auffangen von Fett und Fleischsaft ist eine gute Idee, um Verschmutzungen zu vermeiden.

Smoker Zubehör

Für gehobene Ansprüche und Spaß am Grillen sind Zubehörartikel erhältlich.
Von Grillzangen in allen Formen und Variationen bis hin zu speziellen Anzündzubehör ist hier alles vorhanden, was des BBQ-Masters Herz begehren kann.

Wärmebeständige Griffe aus Holz, Kunststoff oder Silikon sind rutschfest und liegen gut in der Hand. Einfache Standard-Grillbestecks bestehen aus Zange, einem flachen Wender und einer Fleischgabel zum Heben von großen Stücken. Diverse Metallspieße (zum Fixieren diverser lockerer Stücke mit hohem Fettanteil) und Pinsel zum Einölen und Auftragen von Marinade und Gewürzen runden das Angebot ab.

Das Kennzeichen eines BBQ-Masters ist seine Grillschürze. Diese schützt vor heißen Kohlen, Asche, Fettspritzern und besitzt Taschen für Zubehör. Ein Handtuch rundet die Ausstattung ab. Dieses schützt beim Anfassen von heißen Griffen und sorgt für trockene Hände.

Hitzefeste Handschuhe, die alle fünf Finger einzeln beschützen, sind bei Dauereinsatz neben der Grillschürze die beste Bekleidung. Zur besseren Griffigkeit sind diese als Fünf-Finger-Handschuhe erhältlich, um im Gegensatz zu Ofenhandschuhen eine Grillzange halten zu können.

Soll Fisch oder kleiner Stücke Fleisch gegart werden, können diese in speziellen Körben untergebracht werden. Diese sorgen dafür, dass kleine Stücke nicht durch einen Grillrost fallen oder im Falle von Fisch zerbrechen.

Die Allzweckwaffe beim Grillen besteht aus am im Boden gelochten Schalen. Diese Einwegschalen dienen dazu, das Grillgut nicht in Kontakt mit dem Rost kommen zu lassen. Ein Herabtropfen von Fett in darunterliegende Glut oder Wände des Grills/Smokers wird dadurch ebenfalls verhindert.

Die Raucherzeugung in einem echten Smoker erfolgt klassisch durch ein Holzfeuer. Je nach Vorliebe kann ein Feuer aus Holzkohlenbriketts deutlich länger brennen als ein Holzfeuer. Hier werden dann nur noch Holzchips zum Aromatisieren dazugegeben.

Ein Anzündkorb sorgt dafür, dass das Brenngut bereits vor dem Einfüllen in den Grill gleichmäßig durchgeheizt ist. Bei Verwendung von Holzkohlefeuer im Smoker ist hierdurch eine etwas bessere Verteilung und Durchmischung zu erzielen.

Smoker, die zwischen ihren Einsätzen draußen aufbewahrt werden, lassen sich mit speziellen Hauben abdecken. Diese erfüllen einen ähnlichen Zweck wie eine Motorradgarage.

In großen Smokern, meistens nach dem Barrel-Smoker-Prinzip, lassen sich Pizzasteine einsetzen, auf denen Teigwaren gegart werden können. Durch den heißen Stein bekommen diese einen speziellen Charakter wie in einem Steinofen.

Nach der Party kommt die Arbeit … Spezielle Reiniger lösen Fette, Ruß und andere Verkrustungen an Rost und Gehäuse. Grillbürsten mit speziellen Borsten, die teilweise aus Metall bestehen, entfernen auch hartnäckige Anhaftungen am Rost.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Smokern

Als „All-Purpose-Smoker“ eignen sich einfache Barrel Smoker. Diese sind gleichzeitig wie normale Holzkohlengrills mit Deckel zu benutzen. Fortgeschrittene BBQ-Master werden ihre Freude an Smoken haben oder mittels Water Smoken besonders saftiges Pulled Pork zaubern. Water Smoker sind gleichzeitig ideal für beengte Platzverhältnisse.

Die Dämmung eines Smokers muss dicker sein als die bisweilen sehr dünnen Bleche eines einfachen Holzkohlengrills. Wanddicken von mindestens 2mm werden allgemein empfohlen. Hier hängt die maximale Dicke oft vom Geldbeutel und noch akzeptablem Gewicht ab.

Aufgrund der Problematik mit Rauchentwicklung und darin enthaltenen Stoffen ist Garen mit Rauch generell nicht unproblematisch. Durch das indirekte Garen mit niedrigeren Temperaturen ist Smoken jedoch deutlich gesünder als das direkte Grillen über offener Flamme, da dabei einige Schadstoffe wie Nitrosamine gar nicht erst entstehen.

Zu dieser Frage sind obenstehend einige Erwägungen genannt worden. Faustregel: Er soll in einem Gargang alle anwesenden Gäste satt machen können, und außerdem nicht im Weg stehen. Anschließend sollte er so klein sein, dass die Reinigung nicht exorbitant Zeit in Anspruch nimmt.

Ja. Genauso wie früher im 19. Jahrhundert, sind Smoker als Selbstbauprojekte ideal den individuellen Vorlieben anzupassen. In einschlägigen Foren sind auch Anfängergeeignete Projekte, meist auf Basis von Water Smokern, zu finden.

Das klassische Brennmaterial für einen Smoker ist Holz. Dieses muss trocken sein und darf keine Harze oder ätherische Öle enthalten. Alternativ lassen sich hochwertige Holzkohle respektive Briketts verwenden, die dann Holzchips zum Rauchen bringen.
Holzkohle sollte das FSC-Siegel für umweltschonenden Anbau tragen, bei Hölzern sollten unbehandelte (auch ungespritzte) Hölzer zum Einsatz kommen.

Die klassische Frage. Faustregel: Ein Smoker ist dann der Richtige, wenn Du den Umgang damit nicht als kompliziert empfindest und perfekte Resultate dabei herauskommen. Der Weg dahin läuft meist über Probieren. Ein einfaches, kleineres Markengerät zum Anfang ist meist eine gute Wahl. Wenn dass etwas Erfahrung da ist, fällt die Auswahl eines größeren Gerätes leicht, und das alte Gerät wird verkauft.

Ein Smoker wird beim klassischen Garen für Slow Food wie Pulled Port im Temperaturbereich um 100-120 Grad betrieben. Je nach Anforderung kann diese Temperatur noch etwas variiert werden. Dieses führt zu Kerntemperaturen im Gargut von ca. 60-80 Grad.

Abhängig von der Dauer des Smokens und der Größe vom Smoker lassen sich hier keine konkreten Werte geben. Als grober Anhaltspunkt kann man von 2-4 kg Brennstoff (Holzkohlenbriketts und oder Holz) für ein durchschnittliches BBQ ausgehen.

Die häufigsten Fehler fangen bei der Holzauswahl an. Feuchtes oder harziges Holz verdirbt den Rauch. Das Vorheizen des Smokers ist oft zu kurz, sodass recht oft Holz nachgelegt werden muss. Nachlegen des Holzes führt oft zu Temperaturschwankungen. Das Grillgut wird oft zu kurz mariniert oder gründlich gewürzt. Weitere Fehler bestehen darin, den Smoker oft zu Kontrollen zu öffnen, hierdurch kommt Außenluft herein und kühlt das System ab.

Welche Alternativen zum Smoker gibt es?

Ein Smoker ist nicht die einzige Möglichkeit, Grillvergnügen auszuleben.

Holzkohlengrill

Der Klassiker, wenn es um das Erhitzen von Grillgut über offener Flamme geht. Holzkohlengrills werden in allen Formen und Variationen gebaut. Größere Grills werden ähnlich einem Smoker in Barrelform schließbar gebaut und erlauben ebenfalls indirektes Grillen. Einige hochwertige Modelle von solchen Holzkohlengrills lassen sich mittels Zubehör zu einem Smoker nachrüsten.

Grillkamin

Ein Grillkamin stellt eine gehobene Variante des offenen Feuers dar. Ein solcher Kamin wird üblicherweise an einem Gebäude hochgemauert und stellt eine überdachte Feuerstelle mit kleinem Schornstein dar. Hier lassen sich Holzkohlen und Holz zum Grillen und Beleuchtung der Terrasse nach Einbruch der Dunkelheit nutzen.

Gasgrill

Eine Alternative zu rauchigen Feuern ist Gas. Geschlossene Grills, die indirektes Grillen erlauben, sind schnell aufgeheizt und im Unterschied zu Kohlenfeuern schnell regelbar. Auch Nachlegen von Kohlen entfällt, da eine Gasflamme kontinuierlich mit gleichbleibender Temperatur brennt.

web.archive.org/web/20160115024236/http://www.wcbradley.com/history.aspx

cuisinart.com/shopping/outdoor-grilling/smokers_pellets/

landmann.com/de/uber-landmann/#1524271394354-d6c32721-9c99

gesund.co.at/smoken-indirektes-grillen-gesundes-bbq-28794/

grill-kenner.de/smoker-welches-holz-verwenden/

fire-eaters-bbq.net/kerntemperaturen-von-fleisch/

barbecue-smoker-grill.de/smoker-wissen-niedrigtemperaturgaren/


barbecue-smoker-grill.de/ist-grillen-raeuchern-smoken-gesundheitsschaedlich-krebserregend/

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