Forellen im Räucherofen
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Räucherofen Check – Kaufberatung, Ratgeber und Preisvergleich

by Christian

Rauch wird seit Jahrtausenden genutzt, um Lebensmittel zu konservieren. Dazu wurden Fisch und Fleisch über offenes Feuer gelegt oder neben einer Feuerstelle aufgehängt. Räucherkammern befinden sich aus diesem Grund oft in jahrhundertealten Häusern.

In heutiger Zeit sind im Zuge der der Weiterentwicklung von Grills kompakte Räucheröfen günstig realisierbar, mit denen kleinere Mengen an Räucherware haltbar gemacht werden kann. Durch Beimengung von verschiedenen Holzsorten lassen sich die Geschmäcker variieren.

Das Wichtigste in Kürze

Räuchern ist ein traditionelles Verfahren, um Lebensmittel haltbar zu machen. Besonders Fisch und Schinken sind beliebte Räuchergüter. Mit dem Boom von verschiedensten Grilltechniken hat das Interesse an hochwertigen Gerätschaften rund um das Thema Grillen und Räuchern zugenommen. Möchte ein Hobbyangler seinen Fang korrekt räuchern, so ist dieses unter anderem in einem Smoker oder Holzkohlengrill mit Zusatzausstattung möglich. Ein Räucherofen erleichtert durch seinen Aufbau das Arbeiten allerdings erheblich.

Moderne kleine Räucheröfen für hausübliche Mengen an Räuchergut sind in Größe und Preis mit hochwertigen Holzkohlen- oder Gasgrills vergleichbar. Hierdurch sind diese für Hobbyisten zunehmend interessant, die nicht nur fertig hergestellte Lebensmittel kaufen wollen oder individuelle Bedürfnisse haben. Je nach verwendetem Verfahren spricht man vom Kalt, Warm- oder Heißräuchern.

Was ist ein Räucherofen?

Ein Räucherofen lässt sich in verschiedensten Formen bauen. Verbreitet ist die eckige Form, in der ähnlich einem kleinen Schrank mit einer von vorne zu öffnenden Tür das Räuchergut an Stangen mit Haken aufgehängt wird. Faßförmige Räucheröfen vergleichbar einem Ugly Drum Smoker sind eine Alternative, wenn das Räuchergut gelegt werden soll und der Aufstellplatz begrenzt ist bzw. der Räucherofen nach dem Räuchern in den Keller transportiert werden soll.
Mit der Verbreitung klassischer „Barrel Smoker“ als Alternative zu Holzkohlengrills lassen sich diese oft mit wenigen Modifikationen oder Ergänzungen als Räucherofen benutzen. Hier besteht das Mittelteil aus einem querliegenden Fass, einem Raucherzeuger schräg unter dem Barrel und einem Schornstein auf der gegenüberliegenden Seite vom Raucherzeuger. Auf einem waagerechten Rost im Barrel kann das Räuchergut abgelegt werden.

Diese Bauform kann verkleinert als Tischgerät gebaut werden. Unten im Räucherofen befindet sich die Rauchquelle, die mittels Holzchips den erzeugten Rauch aromatisiert und über das Räuchergut wie Fisch und Schinken leitet.

Wie funktioniert das Räuchern in einem Räucherofen?

Ein Räucherofen leitet den von einem Feuer erzeugten Rauch über das Räuchergut. Dieses besteht wahlweise aus einem Holz- oder Holzkohlenfeuer, alternativ aus Gasfeuer oder Elektroheizungen, die Holzchips verschwelen. Das Grillgut wird Wahlweise an Haken aufgehängt oder auf Roste gelegt. Aufgehängtes Räuchergut bietet jedoch meist eine bessere und gleichmäßigere Umströmung mit Rauch und weniger Druckstellen durch den Rost. Dies ist besonders bei Fischen wie Bücklingen wichtig.

Mit Kräutern und Holzchips, die stellenweise angefeuchtet werden, wird der Rauch aromatisiert. Je nach Holzsorte lassen sich somit verschiedenste Aromen von fruchtig bis würzig erzielen. Je nach Art des Raucherzeugers kann stellenweise Holzmehl verwendet werden. Eine regelmäßige Temperaturkontrolle ist wichtig, da ansonsten bei Überschreiten der jeweiligen Temperaturen Eiweiß des Räuchergutes zu stocken anfangen kann oder andere unerwünschte Effekte eintreten.

Welche Räuchermethoden gibt es?

Abhängig von der Temperatur des Rauchs spricht man bei ca. 15-25 Grad vonKalträuchern, zwischen 30 und 50 Grad wird warmgeräuchert und bei 60-120 Grad Rauchtemperatur spricht man vom Heißräuchern.

Das Kalträuchern ist die schonendste Methode und produziert lange haltbare Lebensmittel, ist aber auch die aufwändigste und zeitintensivste. Dafür entsteht hier der beliebte und charakteristische intensive Rauchgeschmack.
Hierbei werden in verschiedenen Intervallen, zwischen denen das Räuchergut trocknen und reifen kann, verschiedenste Raucharten über die Lebensmittel geleitet.

Vorher müssen die Fleischstücke gepökelt werden. Das Gegenteil ist das Heißräuchern, bei dem das Räuchergut nur kurze Zeit im Rauch verbringt. Je nach gewünschtem Ergebnis wird eine Stunde bei hohe Temperaturen angeräuchert und danach bei 60 Grad und sehr konstanten Temperaturen weitergeräuchert, um ein schonendes Garen und Aroma zu erzielen. Hierbei werden oft statt Holzchips Holzmehle verwendet, um die Temperaturen nicht mehr allzu hoch steigen zu lassen.

Die Haltbarkeit ist ein weiterer Unterschied bei den verschiedenen RäucherverfahrenHeißgeräucherte Lebensmittel sind nur kurz haltbar und müssen zeitnah verzehrt werden, da bei den Räuchertemperaturen Garvorgänge stattfinden. Weiterhin wird nur wenig Wasser entzogen. Beim Kalträuchern hat das Räuchergut deutlich mehr Zeit, Wasser abzugeben und das Pökelsalz einwirken zu lassen. Die Konsistenz verändert sich und verleiht beispielsweise Schinken seine deutlich festere Konsistenz gegenüber dem Beginn des Räucherns.

Fische im Smoker

Arten von Räucherofen und welcher ist der Richtige?

Räucherofen kannst Du in verschiedensten Bauformen und Größen erwerben. Abhängig von der Menge an Räuchergut und Häufigkeit der Verwendung sind folgende Typen marktüblich: Eckiger Räucherschrank, aufrechtes Faß und ein an einen Barrel Smoker angelehnte Form, die auch in klein als Tischräucherofen gebaut wird.

Für größere Mengen und aufrechtes Aufhängen des Räucherguts ist der Räucherschrank die erste Wahl. Hier können beispielsweise Fische an Haken aufgehängt werden, die ihrerseits an waagerechten Stangen eingehängt werden. Der Vorteil dieser Bauform besteht darin, dass diese in verschiedenen Größen zu bauen ist, und dabei in der Tiefe nicht wesentlich zunimmt. Eine Bestückung kann deshalb auch aufrecht stehend vorgenommen werden, ohne in Schichten arbeiten zu müssen. Der Rauch ist in der Lage, alles Räuchergut zu umfließen und gleichmäßig einzuwirken, ohne Abdrücke eines Grillrosts zu hinterlassen. Durch die große Bodenplatte ist ein Raucherzeuger ebenfalls recht problemlos unterzubringen.

Für kleinere Bedürfnisse ist die „aufrechte Faßform“ oft eine gute Wahl. Dieses kann auf einem kleinen Podest in einer Ecke platzsparend untergebracht werden. Durch die meist kompakte Bodenplatte ist die Rauchkammer oft etwas limitiert, was bedeutet, dass ein Räucherofen in Fassform nicht unbegrenzt groß werden kann. Auf mehreren Etagen werden typischerweise die zu räuchernden Lebensmittel auf Roste gelegt, seltener an Hakensystemen aufgehängt. Der Rauch kann diese somit nicht komplett frei umfließen. Diese Bauform ist jedoch recht simpel und günstig zu bauen sowie recht kompakt zu gestalten.

Die liegende Fassform ist spätestens seit dem Siegeszug der BBQSmoker eine weitere Möglichkeit, einen Räucherofen zu gestalten. De facto sind die Temperaturen bei Zubereitung eines klassischen BBQ mit pulled pork nicht viel anders als bei dem Räuchern von Lebensmitteln. Der Unterschied besteht meist darin, dass bei einem BBQ der heiße Rauch vor allen Dingen Hitze mitbringen musste, beim Räuchern ist zusätzlich Aroma mitzugeben. In der Bauform des Barrel Smokers lässt sich ein Räucherofen mit waagerechten Rosten bestücken, auf die das Räuchergut aufgelegt wird. Je nach Rauchgenerator wird dieser seitlich am Fass angebracht und kann den Rauch waagerecht über das Räuchergut strömen lassen. Dies muss streng kontrolliert werden, da ansonsten eine Seite des Räucherofens kälter werden kann als die andere, was unter Umständen die Zubereitung erschwert.

In Kleinformat werden Räucheröfen u.a. als Tischgeräte gebaut. Diese sind waagerecht zu bestücken und können bequem vor kleineren gesellschaftlichen Anlässen wie einem Grillabend bestückt werden. Hierin lassen sich einzelne Fische oder Speckkanten bequem zubereiten, ohne dass ein großes Gerät mit allem Zubehör angefeuert werden muss.

Je nach Anforderungen solltest Du dem Raucherzeuger besondere Aufmerksamkeit widmen. Dieser kann klassisch Holzkohle oder Holz verbrennen, welches den eigentlichen Rauch generiert. Dieser kann durch Beigabe von Holzchips aromatisiertwerden. Beliebt ist an dieser Stelle das klassische Hickoryholz, auch Hölzer von Obstbäumen sind zunehmend im Kommen, da diese fruchtige Noten einbringen.

Alternativ lässt sich die benötigte Hitze zum Verschwelen von Holzchips mit Gasbrennern oder elektrischen Raucherzeugernherstellen. Gerade letztere besitzen den großen Vorteil, leicht und präzise regelbar zu sein. Dies ist besonders beim Kalträuchern sinnvoll, da hier die Temperaturen über einen größeren Zeitraum konstant gehalten werden müssen.

Holzchips oder Mehl?

Diese Frage ist oft eine Philosophiesache. Oder eine Frage, was der Rauchgenerator im Räucherofen zur Erzeugung von aromatischem Rauch alles verwenden kann. Räuchermehl brennt gleichmäßiger ab als Chips und ist somit für Raucherzeuger auf Elektrobasis prädestiniert.

Räucheröfen Bestenliste – Produkt- und Preisvergleich auf einen Blick

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Peetz 630015 Räucherofen Größe 1
Weber 721004 Smokey Mountain Cooker 47 cm
Landmann 11091 Räucherofen, schwarz
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SMOKI- Räucherofen 120x39x33cm aus FAL-Stahlblech mit Scheibe
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Vor- und Nachteile von Räucheröfen (im Vergleich zu anderen Grillformen)

Ein Räucherofen besitzt den Vorteil, dass im Gegensatz zu Grills mit erweiterten Funktionen die Konstruktion konsequent auf das Räuchern ausgerichtet werden kann. Hierzu gehört eine aufrechte Form, die Möglichkeit, Räuchergut aufzuhängen sowie die Unterbringung eines leistungsfähigen Rauchgenerators.

Als Nachteil eines Räucherofens im Gegensatz zu Grills mit Räucherfunktion fällt primär auf, dass ein aufrecht stehender Räucherofen nur zum Räuchern und vielleicht noch zum Niedrigtemperaturgrillen (wie ein BBQSmoker) verwendet werden kann. Somit ist dieser auf seine Rolle spezialisiert.

Weitere Vor- und Nachteile eines Räucherofens:

Vorteile RäucherofenNachteile Räucherofen
Aufrechte Befüllung möglich (Schrank)oft breite Bauform bei Schränken nötig
Hängendes Räuchergut für gleichmässige Rauchverteilunggroßer Platzbedarf in der Höhe
Konstante Temperatur-Regelbarkeit eines Rauchgeneratorsteure Bauteile notwendig
Feinere Dosierbarkeit der Rauchmengekostenintensiver Rauchgenerator
Hängendes Räuchergut hat keine Druckstellen vom Rostkeine Verwendung als Grill möglich
Verwendung von Holzmehl zum Aromatisieren möglichgroße Füllmenge bei entsprechenden Schränken

Die wichtigsten Kaufkriterien für Räucherofen

Je nach Verwendungszweck und Umfeld spielen verschiedenste Kriterien in die Entscheidung herein. Oft ist die Entscheidung zu fällen, ob ein eigener spezialisierter Räucherofen notwendig ist, oder ob ein hochwertiger Grill in Doppelfunktion ausreicht.

Bezüglich Stabilität und Standfestigkeit gilt, was bei jedem anderen Gerät und Grill zu gelten hat: keine Kompromisse. Ein Räucherofen egal welcher Bauform muss sicher stehen können, ohne zu kippeln und wackeln. Kleinere Stöße muss ein Räucherofen wegstecken können, ohne allzu sehr mitzuschwingen. Gib einem Räucherofen zum Test einen kurzen Stoß mit der Hand. Dieser sollte danach nur kurz wackeln und anschließend wieder stabil stehen. Andernfalls ist aufgrund schlechter Befestigungen am Gestell langfristig Ärger vorprogrammiert. Blenden und Einstellregler sollten sich dabei weder verstellen noch lösen.

Insbesonders Schränke müssen in der Lage sein, korrekt ausgerichtet zu werden, da sich ansonsten der Schrank verziehen kann. Dies hätte zur Folge, dass die Türen nicht mehr korrekt schließen und abdichten.

Räucherofen mit einer hochwertigen Verarbeitungsqualität besitzen Teile wie Grillrost oder Luftschieber, die leicht, aber präzise bewegt werden können. Passgenaue Verarbeitung incl. präzise schließenden Türen sprechen eine eigene Sprache. Die Verarbeitung von hochwertigen Materialien wie Edelstahl in besonders beanspruchten Bereichen unterstreicht diesen Eindruck.

Ausstattungsdetails wie integrierte Thermometer, variable Grillroste, Aufhängemöglichkeiten für Zangen und tauschbare Raucherzeuger sind das I-Tüpfelchen, die effizientes Arbeiten erleichtern.

Eine erweiterte Herstellergarantie, die über die gesetzliche Gewährleistung herausgeht, spricht ebenfalls für ein Qualitätsprodukt. Passendes Zubehör zum Räucherofen, welches diesen aufwertet, ist ein weiteres Qualitätsmerkmal.

Eine der ersten Fragen, die Du Dir stellen solltest, ist die Häufigkeit der Nutzung- gleich dahinter kommt die Menge an Räuchergut, die auf einmal fertig werden soll.

Ein Hobbyangler, der mehrmals im Sommer einige Fische räuchern will, oder aber im Rahmen eines Grillabends einige frisch geräucherte Stücke präsentieren möchte, benötigt keinen großen Räucherschrank.
Hier ist es eher sinnvoll, einen kleineren Räucherofen zu erwerben, der nach Benutzung wieder leicht verstaut werden kann. Alternativ ist ein Gerät in Betracht zu ziehen, welches sowohl (mit leichten Abstrichen) Grillen als auch Räuchern kann.

Ist hingegen an regelmäßige Benutzung gedacht, um unter Umständen im Rahmen eines (Neben)Gewerbes zu Räuchern, so sollte ein anständig bemessener Räucherofen angeschafft werden. Dieser bietet den benötigten Platz für das Räuchergut, Aufhängemöglichkeiten und die Möglichkeit, einen leistungsfähigen Raucherzeuger zu verwenden. An dieser Stelle lohnt es sich, über einen festen Aufstellplatz inkl. Rauchabzug oder Schornstein nachzudenken.

Bei spezialisierten Gerätschaften wie Räucheröfen ist der Kauf von Markenware immer lohnend. Die wesentliche Qualität des fertigen Räucherguts wird von der Art und Weise bestimmt, wie gut der Räucherofen den Rauch erzeugt und verteilen kann.

Das bedeutet, dass das Geheimnis von wohlschmeckenden Schinken und Räucherfisch nicht nur in den Holzchips liegt, sondern vor allem darin, mit welchen Temperaturen wie lange geräuchert wird.

Außerdem bietet Markenware in der Regel die Gewissheit, dass die Räucheröfen nach allen anwendbaren Sicherheitsvorschriften und Normen hergestellt sind.

Bei Defekt von einzelnen Teilen hat man weiterhin bei Markenware die Sicherheit, noch jahrelang Ersatzteile bekommen zu können.

Einfache kleinere Räucheröfen sind bereits ab ca. 100 Euro zu bekommen. Je nach Größe und Präferenzen rangieren gut ausgestattete Räucheröfen vierstellige Preise zu zahlen.

Alternativ lassen sich im mittleren dreistelligen Bereich Barrel Smoker erwerben, die präzise regelbare Raucherzeuger haben und somit einer Doppelrolle gerecht werden können.

Sicherheit bei Räucheröfen bedeutet, dass auf viele Details geachtet werden muss. Dies fängt bei der Verarbeitung an. Alle Verschraubungen müssen fest und sicher sitzen und idealerweise ohne Werkzeug zu montieren sein. Ecken und Kanten dürfen nicht schneiden und Griffe müssen hitzeisoliert sein.
Idealerweise sind auch größere Flächen gegenüber der eigentlichen Räucherkammer isoliert aufgebaut.

Wichtig ist eine absolut dichte Verbindung von Raucherzeuger zur eigentlichen Räucherkammer, da ansonsten schnell unerwünschte Rauchgase und Kohlenmonoxid austreten kann.

Gütezeichen wie TÜV-Siegel, die DIN-Konformität oder geprüfte Sicherheit mit GS-Zeichen bescheinigen, sollten ebenfalls vorhanden sein.

Abhängig von den persönlichen Präferenzen sind Ausstattungsdetails wie Anordnung der Roste oder Haken oft kaufentscheidend. Tischräucheröfen können unter Umständen als Einstieg in die Thematik dienen oder als Gimmick auf einer Grillparty gezeigt werden.

Bei geringer Nutzung als Räucherofen ist die Überlegung sinnvoll, ob eine hängende Unterbringung des Räuchergutes ein KO-Kriterium ist. Ansonsten ist die Anschaffung eines Grills, der mit Zubehör ebenfalls räuchern kann, zu überlegen.

Hochwertige Barrel Smoker sind für diese Aufgaben prädestiniert. Diese können sowohl für BBQ als auch für Räucheraufgaben eingesetzt werden, wenn der Raucherzeuger den Einsatz von Holzchips zulässt und relativ gleichmäßig zu regeln ist. Einige Barrel Smoker verfügen über eine tiefe Bodenwanne, die als Kohlebecken dienen kann. Mit dieser wäre es dann sogar möglich, vergleichbar einem Holzkohlengrill direkt über offener Flamme zu grillen.

Bei Verwendung eines elektrischen Raucherzeugers für den Räucherofen sollte ebenfalls geprüft werden, ob die Hauselektrikdiesen versorgen kann. Ansonsten sollte eine neue Leitung zum Verwendungsort gelegt werden.
Bei guten Räucheröfen lasst sich oft der Raucherzeuger austauschen, somit kann der gleiche Ofen mit verschiedenen Brennmaterialien betrieben werden.

Räucherofen Hersteller

Da Räuchern als althergebrachte Zubereitungsmethode eine lange Tradition hat, sind von verschiedensten Herstellern „Made in Germany“ Räucheröfen erhältlich.

Namen wie Häusler, Jost, Petz, Smoki, Rumo und Thüros haben in Fachkreisen einen guten Ruf. Einige dieser Hersteller bieten eine breite Palette von Zubehöroptionen an, die unter anderem alternativ tauschbare Raucherzeuger beinhalten.

Die Ausnahme ist Rumo, die hochwertige Smoker herstellen. Der JOEs Barbeque Smoker ist einer der am besten verarbeiteten Smoker, die in Deutschland zu bekommen sind. Dieser ist ebenfalls als Räucherofen nutzbar.

HerstellerBesonderheit
HäusslerMade in Germany, professionelle Qualität
JostDeutscher Hersteller mit optimierter Rauchführung
PeetzDeutscher Hersteller mit über 50 Jahre Erfahrung
SmokiDeutscher Hersteller, handgefertigte Öfen
RumoHersteller des legendären JOEs Barbeque Smoker
ThürosDeutscher Hersteller mit großem Sortiment

Räucherofen Zubehör

Für gehobene Ansprüche und Spaß am Räuchern sind viele Zubehörartikel erhältlich.
Von Kohlen und Holzchips über spezielle Raucherzeuger gibt es alles, was das Herz begehrt.

Räucherchips sind verschiedenen Standard-Holzarten erhältlich (z. B. Buche, Eiche, Ahorn, Erle,  Esche, Birke). Alternativ gibt es auch Räucherchips in Mixpaketen, z. B. Walnuss (Hickory), Haselnuss, Pflaume, Apfel und Kirsche.

Je nach Räuchergut lassen sich verschiedene Roste einsetzen. Speziell geformte Roste halten beispielsweise Fisch oder lange Fleischstücke.

Nicht nur ein kühler Kopf, sondern auch kühle Finger entscheiden über das Endergebnis. Gerade bei Zwischenkontrollen des Räucherguts ist es sinnvoll, die Finger zu schützen.

Nach dem Räuchern sollte der Ofen sorgfältig gereinigt werden. Fett und Ruß bilden sonst eine Schicht Patina, die nachfolgende Räuchervorgänge mit unangenehmen Nebengeschmäcken begleitet. Spezielle Reiniger werden auch mit den hartnäckigsten Fett- und Rußanhaftungen fertig.

Je nach Typ des Räucherofens ist es sinnvoll, das Räuchergut im Rahmen einer Zwischenkontrolle zu wenden. Schonend zupackende Grillzangen hinterlassen keine Abdrücke auf dem fertigen Räuchergut.

Zum Aufhängen von Räuchergut. Zarte Fische sollten auf kleineren und dünneren Haken aufgehängt werden als schwere Schinken.

Der Aromageber. Räuchermehl brennt langsamer und gleichmäßiger ab als Holzchips. Durch die hohe Oberfläche entstehen besonders intensive Aromen. Durch die geringere Wärmeentwicklung besonders für das Kalträuchern geeignet.

Essentielles Instrument, um gleichmäßig zu räuchern und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.

Räucheröfen, die nicht benutzt werden, sollten zum Schutz vor Witterung und Schmutz abgedeckt werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Räucherofen

Das Räuchergut soll trocken sein und vor Beginn des Räuchervorgangs Zimmertemperatur besitzen. Vor dem Kalträuchernmuss das Räuchergut gepökelt werden. Dazu werden Fleischstücke in Salzlake über Nacht eingelegt und vor dem Räuchern abgetrocknet. Ergänzend kann das Räuchergut auch mariniert werden.

Die maximale Temperatur eines Räucherofens beim Heißräuchern liegt in der Größenordnung von ca. 120 Grad Celsius.

Ja. Dieser besteht im Prinzip aus einem Blechkasten, der von Rauch durchzogen wird. Ein solches mittels Holzkohlenfeueroder bei Kalträuchern mit schwelendem Räuchermehl herzustellen, ist relativ einfach.

Je nach Ziel kann man im Räucherofen Lebensmittel langfristig (Kalträuchern) haltbar machen oder diese mittels Heißräucherngleichzeitig garen. Heißgeräucherte frische Fische sind auf Grillparties ein Geheimtipp! Vergleichbar einem Smoker lassen sich in einem Räucherofen mittels Zubehör wie Grillrosten sogar Gemüse zubereiten und Tofu räuchern.

Nach dem Räuchervorgang sollte eine zeitnahe Reinigung erfolgen, bevor sich Ruß und Dreck festsetzen kann. In regelmässigen Abständen sollte kontrolliert werden, ob der Räucherofen noch hinreichend rauchdicht ist.

Ja. Es gibt kleine Tischräucheröfen, die auch auf einem kleinen Balkon aufgestellt werden können, sowie platzsparende Schranköfen. Ob die Nachbarn mit dem Geruch glücklich werden, steht oft auf einem anderen Blatt.

Für Angler und ähnliche Zielgruppen, die vor Ort ihre Beute zubereiten wollen, werden kleinere, leicht portable Räucheröfen angeboten.

Die Klassiker in Deutschland sind Buche und Eiche. Erle sowie Obsthölzer geben zusätzlich zu einem raffinierten Geschmack eine eher rotbraune Farbe. Aus Amerika stammend ist Hickoryholz oft noch ein Geheimtipp.

Neben Schinken und Fisch wird Wurst, Speck, Käse und so manch anderes Fleischstück geräuchert. Man denke an Kasseler oder Bockwürstchen.

Lebensmittel wie Schinken und Dauerwürste werden kaltgeräuchert, damit diese lange haltbar sind. Für Bockwürste/Brühwürste wird das Warmräuchern mit Temperaturen zwischen 30-50 Grad verwendet. Heißräuchern empfiehlt sich für fettes Gut wie Aal, Sprotten oder Schinken (Speck) und Jagdwurst.

Welche Alternativen zum Räucherofen gibt es?

Ein Räucherofen ist nicht die einzige Möglichkeit, Lebensmittel zu räuchern.

Holzkohlengrill mit Deckel

Ein Holzkohlengrill mit Deckel erlaubt ebenfalls ein Räuchern. Heißräuchern kann hier realisiert werden, indem über die angefachte Glut Holzchips verteilt werden und diese verschwelen. Bei entsprechender Größe vom Grill sollte das Räuchergutauf der einen Seite vom Rost und die Glut auf der anderen Seite liegen, damit keine direkte Hitze an die Räucherware kommt.

Alternativ lässt sich Räuchermehl (ohne Kohlen) in der Kohlenwanne in U-Form ausstreuen und an einem Ende anzünden. Das langsam verschwelende Holzmehl gibt dann entsprechenden Rauch ab, was Kalträuchern entspricht.

Smoker

Smoker sind vom Bauprinzip als Räucheröfen mit recht hohen Temperaturen und guter Verbrennung konzipiert worden.  Wird dem Feuer noch ein Aromaträger in Form von Holzchips oder Räuchermehl hinzugefügt sowie die Temperaturen ggf. etwas reduziert, so ist in einem Smoker ebenfalls ein Räuchern von Lebensmitteln möglich. Einige hochwertige Modelle besitzen sogar Körbe, mit denen Holz zum aromatisieren eingelegt werden kann oder austauschbare Brenner.

rumo.de/JBBQSmoker_Original.html
grillportal.com/grilltipps/raeuchern/mit-holz.html
einfach-raeuchern.de/fleisch-räuchern/
wurst-rezept.de/raeuchern_kalt-raeuchern_schinken-raeuchern_raeuchern-anleitung/

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