Pizzaofen - Produktvergleich und Kaufberatung
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Pizzaofen Check – Preisvergleich, Ratgeber und Kaufberatung

by Christian

Pizza selbstgemacht: Im Pizzaofen gelingt diese wie beim Italiener.

Die Herkunft des Begriffs „Pizza“ ist bis heute nicht abschließend geklärt.
Pizzen, die in etwa dem heutigen Erscheinungsbild entsprechen, wurden ab Mitte des 18. Jahrhunderts gebacken, in dem die Tomate in Süditalien populär wurde.
Bereits damals bestand eines der Geheimnisse einer guten Pizza darin, in einem leistungsfähigen Ofen mit hohen Temperaturen gebacken zu werden. Da die meisten normalen Herde in Haushalten diese Temperaturen nicht liefern konnten, wurden Pizzen meist vorbereitet und zum örtlichen Bäcker gebracht, der diese dann in seinem Ofen gebacken hat. Später entwickelte sich daraus ein eigener Berufszweig der Pizzamacher, sogenannter „Pizzaiolo“, die Teig selbst herstellten und abbacken konnten. Die heute bekannteste Pizza wurde nach einer Erzählung der Königin Margarete von Italien gewidmet und in den italienischen Nationalfarben belegt: grünes Basilikum, weißer Mozzarella, rote Tomaten.

Da normale Haushaltsbacköfen meist nur bis 250 Grad Celsius heizen können, werden spezielle Pizzaöfen angeboten, die einen Genuss wie in einer italienischen Pizzeria versprechen.

Das Wichtigste in Kürze

Pizzaöfen werden in verschiedensten Formen und Größen angeboten. Die Spannbreite beginnt bei dem kleinen Pizzaofen als Appliance, der ähnlich wie ein Waffeleisen zu besonderen Anlässen hervorgeholt werden kann. Am oberen Ende stehen große Öfen mit Platz für mehrere Pizzen für professionelle Zwecke. Dazwischen befinden sich Öfen, die sich im Haushalt aufstellen lassen oder auf der Terrasse unterkommen, wenn auf einer Grillparty zusätzlich Pizza gebacken werden soll. Diese Öfen lassen sich manchmal mit Holz beheizen, während übliche Modelle für den Privathaushalt mit Strom geheizt werden. Die Wahl des richtigen Zubehörs wie Backblech oder Pizzastein hat auf das Endresultat einen entscheidenden Einfluss, da die Hitzeverteilung zur jeweiligen Teigsorte passen muss.

Was ist ein Pizzaofen?

Pizzaöfen sind Öfen, die aufgrund ihrer Konstruktion mit höheren Temperaturen als 250 Grad Celsius arbeiten können. Eine traditionelle italienische Pizza wird bei ca. 400 bis 500 Grad für wenige Minuten gebacken. Hierbei ist ein möglichst niedriger Raum erwünscht, um die Wärmestrahlung der Wände möglichst direkt auf die Pizza zu bekommen. Gute Öfen besitzen einen Steinboden (und oft Steinwände), die die Hitze reflektieren. Während eine traditionelle Pizzeria oft einen Steinbackofen mit offenem Holzfeuer benutzt, ist ein Pizzaofen für den Haushalt meist mit Strom als Energiequelle ausgestattet.

Pizzaofen Bestenliste 2019 – Produkt- und Preisvergleich auf einen Blick

Produktbild
Top-Produkt
Burnhard Outdoor Pizzaofen Nero inkl. Pizzaschieber & Pizzastein, hochwertiger Pizza-Backofen, Premium Holzofen für den Garten & Outdoor, Pellets, Kohle und Briketts geeignet
Emerio Pizzaofen, PIZZARETTE das Original, 1 handgemachte Terracotta Tonhaube, patentiertes Design, für Mini-Pizza, echter Familien-Spaß für 6 Personen, PO-115984
G3Ferrari elektrischer Pizzaofen Napoletana, bis 400 Grad mit Naturstein – inkl. 2-ten Stein/Pizza und Fladen uvm. in 3 Minuten / G3 Ferrari die Nr. 1 der Pizzamaker/auch für Tisch und Garten
Ooni 3 Pizza Offen für Garten - Pizza Ofen Grill - Outdoor Küche - Preisgekrönter Pizza Ofen
Produktname
Burnhard Outdoor Pizzaofen Nero inkl. Pizzaschieber & Pizzastein, hochwertiger Pizza-Backofen, Premium Holzofen für den Garten & Outdoor, Pellets, Kohle und Briketts geeignet
Emerio Pizzaofen, PIZZARETTE das Original, 1 handgemachte Terracotta Tonhaube, patentiertes Design, für Mini-Pizza, echter Familien-Spaß für 6 Personen, PO-115984
G3Ferrari elektrischer Pizzaofen Napoletana, bis 400 Grad mit Naturstein – inkl. 2-ten Stein/Pizza und Fladen uvm. in 3 Minuten / G3 Ferrari die Nr. 1 der Pizzamaker/auch für Tisch und Garten
Ooni 3 Pizza Offen für Garten - Pizza Ofen Grill - Outdoor Küche - Preisgekrönter Pizza Ofen
Preis
269,00 EUR
Preis nicht verfügbar
117,99 EUR
Preis nicht verfügbar
Prime-Vorteil
-
-
-
Top-Produkt
Produktbild
Burnhard Outdoor Pizzaofen Nero inkl. Pizzaschieber & Pizzastein, hochwertiger Pizza-Backofen, Premium Holzofen für den Garten & Outdoor, Pellets, Kohle und Briketts geeignet
Produktname
Burnhard Outdoor Pizzaofen Nero inkl. Pizzaschieber & Pizzastein, hochwertiger Pizza-Backofen, Premium Holzofen für den Garten & Outdoor, Pellets, Kohle und Briketts geeignet
Preis
269,00 EUR
Prime-Vorteil
-
Weitere Infos
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Emerio Pizzaofen, PIZZARETTE das Original, 1 handgemachte Terracotta Tonhaube, patentiertes Design, für Mini-Pizza, echter Familien-Spaß für 6 Personen, PO-115984
Produktname
Emerio Pizzaofen, PIZZARETTE das Original, 1 handgemachte Terracotta Tonhaube, patentiertes Design, für Mini-Pizza, echter Familien-Spaß für 6 Personen, PO-115984
Preis
Preis nicht verfügbar
Prime-Vorteil
-
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G3Ferrari elektrischer Pizzaofen Napoletana, bis 400 Grad mit Naturstein – inkl. 2-ten Stein/Pizza und Fladen uvm. in 3 Minuten / G3 Ferrari die Nr. 1 der Pizzamaker/auch für Tisch und Garten
Produktname
G3Ferrari elektrischer Pizzaofen Napoletana, bis 400 Grad mit Naturstein – inkl. 2-ten Stein/Pizza und Fladen uvm. in 3 Minuten / G3 Ferrari die Nr. 1 der Pizzamaker/auch für Tisch und Garten
Preis
117,99 EUR
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Ooni 3 Pizza Offen für Garten - Pizza Ofen Grill - Outdoor Küche - Preisgekrönter Pizza Ofen
Produktname
Ooni 3 Pizza Offen für Garten - Pizza Ofen Grill - Outdoor Küche - Preisgekrönter Pizza Ofen
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Preis nicht verfügbar
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Wie funktioniert das Zubereiten mit einem Pizzaofen?

Ein Pizzaofen wird ähnlich wie ein normaler Backofen vor Verwendung aufgeheizt. Die Temperaturen sind allerdings deutlich höher als in einem normalen Haushaltsbackofen. In der Regel sind spezielle Pizzaöfen mit einem Steinboden ausgestattet, der die Wärme besonders gut speichert, damit eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung stattfinden kann. Abhängig vom Pizzatyp wird entweder ein Steinboden (Pizza Napoletana) benutzt, ein Backblech oder eine Pfanne (American Pizza).

Bei größeren Öfen (speziell mit seitlicher Hitzequelle von offenem Feuer) lassen sich die Pizzen traditionell mit einem Pizzaschieber/Pizzaschaufel einlegen, drehen und entnehmen. Kleinere Öfen mit gleichmäßiger Hitzeverteilung sind hierauf nicht zwingend angewiesen. Mini-Pizzaöfen, in denen eine einzige Pizza gebacken werden kann, werden ähnlich wie ein Waffeleisen geöffnet und die Pizza anschließend herausgehoben. Bei diesen kleinen Geräten befindet sich zumeist ein kleines Schauglas im Deckel, um ohne Deckelöffnung und damit verbundenem Temperaturverlust den Zustand der garenden Pizza feststellen zu können.

Arten von Pizzaöfen und welcher ist der Richtige?

Pizzaöfen lasen sich in folgende Größen und Ausführungen unterscheiden:

  • Einbau zur permanenten Benutzung mit gehobenen Funktionen und Verarbeitung
  • Standgerät zur permanenten Aufstellung mit gehobenen Funktionen und Verarbeitung
  • Standgerät in leichterer Ausführung zur vorübergehenden Aufstellung in der Küche
  • kleines 1-Pizza-„Mini-Öfchen“, welches ähnlich einem Waffeleisen aufgebaut ist
  • Partymodelle für Mini-Pizzen, die ähnlich wie Raclette-Grills benutzt werden können
  • Sondermodelle für Außeneinsatz, die mit Holz oder Gas beheizt werden

An dieser Stelle lohnt ein Blick auf die Anschlussleistung. Größere Geräte besitzen Anschlusswerte, die höher sind als von Waschmaschinen oder Heizlüftern. Eine getrennte, eigene Steckdose ist somit Pflicht, wenn Du nicht riskieren willst, dass eine Sicherung ihrer Daseinspflicht nachkommt und auslöst …

Große Modelle für mehr als vier gleichzeitig backende Pizzen sind nur für die Gastronomie interessant- deren Stromverbrauch dürfte auch die Steckdose in der heimischen Küche deutlich überfordern. Hier sind Sonderanfertigungen wie Öfen mit Förderband zum kontinuierlichen Backen für große Mengen erhältlich.

Ja nach Menge der gleichzeitig zuzubereitenden Pizzen und dem zur Verfügung stehenden Platz lässt sich eine erste Vorauswahl treffen. Wird Pizza weniger als mindestens einmal pro Woche zubereitet, so ist ein fester Platz für einen hochwertigen Pizzaofen meist nicht sinnvoll. Hier ist ein kleines Gerät, welches nach Verwendung wieder verstaut wird, angemessener und oft preisgünstiger. Wer viel kocht und einen Pizzaofen (inkl. Zubehör) für weitere Zwecke einsetzen kann, ist unter Umständen mit einem hochwertigen Gerät gut bedient.

Spezielle Bauformen wie Pizzaretten/Pizzadom oder kleine Pizzamaker sind Elektrokleingeräte, die bei Bedarf auf den Tisch gestellt werden können und kleinere Mengen Pizza zubereiten. Eine Pizzarette ist der Partyhit, wenn mehrere Mini-Pizzen zubereitet werden. Ein Pizzamaker erinnert entfernt an ein Waffeleisen, nur dass im Innenraum etwas mehr Platz ist, der für exakt eine Pizza ausreicht. Dadurch ist dieser ideal für die nur gelegentliche Zubereitung einer Pizza, wenn keine hungrige Familie zu versorgen ist.

Pizzaofen und Grill

Vor- und Nachteile von Pizzaöfen (im Vergleich zu anderen Grillformen)

Ein Pizzaofen muss vor Verwendung aufgeheizt werden. Dieser Vorgang kann unter Umständen je nach Ofen bis zu 30 Minuten betragen, bis dieser durchgeheizt ist. Bei Anschlusswerten von stellenweise über 2 Kilowatt bei größeren Geräten ist dieser Vorgang manchmal kostspielig. Der unvergleichliche Geschmack einer bei hohen Temperaturen nur kurz gegarten Kruste ist allerdings kein Vergleich zu einer langwierig im Backofen gebackenen Pizza.

In dieser Gegenüberstellung findest Du weitere Argumente:

Vorteile PizzaofenNachteile Pizzaofen
Durch hohe Temperatur kurze ZubereitungszeitLange Aufheizzeit
Krosse Kruste, die im Backofen nicht möglich istHoher Stromverbrauch des Pizzaofens
Gleichmäßige Hitzeverteilung durch niedrige HöheNicht für andere Zwecke mit hohem Geschirr verwendbar
Spezialitäten wie Fleisch mit Kruste zubereitbarEin Pizzaofen ist nicht auf schnelle Temperaturregelung ausgelegt
Kleinere Appliances sind platzsparend verstaubarFür Benutzung muss der Pizzaofen extra aufgebaut werden
Gute Temperaturbeständigkeit durch PizzasteinZubehör wie Schamottsteine müssen schonend gereinigt werden

Die wichtigsten Kaufkriterien für Pizzaöfen

Die Verwendungshäufigkeit ist einer der wichtigsten Entscheidungskriterien für den Kauf. Ein nur selten benutztes Gerät muss nicht zwingend die Verarbeitungsqualität und Regelmechanismen besitzen wie ein Gerät, welches mehrfach pro Woche genutzt wird.

An dieser Stelle lassen sich Kompromisse eingehen, ebenfalls ist die Kapazität bei nur gelegentlich genutzten Geräten nicht unwesentlich, aber unter Umständen ein Punkt, an dem Du Abstriche machen kannst. Bei der kurzen Garzeit einer Pizza von deutlich unter 5 Minuten bei einem korrekt aufgeheizten Ofen lassen sich problemlos mehrere Pizzen hintereinander zubereiten, sodass auch mehrere Gäste versorgt werden können.

An der Sicherheit sollte in keinem Fall gespart werden. Instabile Scharniere, nicht sauber isolierte Griffe oder fehlende Abdeckungen sind eine Garantie für spätere Unfälle und Verletzungen. Hier lohnt sich die Investition in ein hochwertiges Gerät, welches jahrelang Freude bereiten kann. Mobile Grills, die auf Grillpartys mit Gas oder Kohle befeuert werden können, verfügen stellenweise über eine hitzeisolierende Silikonbeschichtung.

Der Aufstellplatz spielt eine wichtige Rolle. Ist ein permanenter Stellplatz in einer großen Küche vorhanden, so kann ein Pizzaofen permanent aufgestellt werden. Hierbei lohnt sich die Anschaffung eines größeren Modells, welches zu weiteren Zwecken wie Warmhaltestation bei Zubereitung größerer Mengen (Weihnachtsessen etc.) herangezogen werden kann. Dieses oder eine Zubereitung von Gratins setzt eine Temperaturregelung über einen weiten Bereich voraus.

Die Stromaufnahme ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Normale Haushaltssteckdosen sind zwar theoretisch auf eine (kurzfristige) Belastung von 16 Ampere (ca. 3700 Watt) ausgelegt, aber in der Praxis sollte eine Dauerbelastung ca. 2000 Watt nicht überschreiten. Folge wären potentielle Überlastung von Steckdosen oder einer ggf. älteren Elektroinstallation. Speziell in älteren Installationen, die niedriger abgesichert sind, können durch solche stromhungrigen Verbraucher Sicherungen ausgelöst werden.

Ein weiteres Kriterium ist das beigelegte Zubehör oder ggf. ein Zubehörprogramm des Herstellers selbst. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass passendes Originalzubehör verwendet wird.

Der Pizzastein beziehungsweise die Bodenplatte eines Pizzaofens sollte zertifiziert lebensmittelecht sein, da an dieser Stelle künstliche Materialien wie Cordierit verwendet werden.

Pizzaöfen für die Verwendung im Haushalt bzw. geschlossenen Räumen werden in der Regel mit Strom betrieben. Dies ist die einfachste Anschlussart. Diese produziert im Gegensatz zu Gas oder Holz/Kohlefeuerung keine Abgase, die Kohlenmonoxid oder andere unerwünschte Bestandteile enthalten.

Größere Öfen für gastronomische Verwendung können auch in Innenräumen mit Gas oder Holz betrieben werden. Hier ist unter Umständen ein Schornstein erforderlich. Aus diesem Grund lohnt sich der Betrieb derartiger Pizzaöfen nur, wenn größere Leistungen benötigt werden und der Betrieb via Gas günstiger ist als das Schaffen eines Kraftstrom/Drehstromanschlusses.

Als Ergänzung zu einer Grillparty oder American BBQ sind kleinere Pizzaöfen mit Gas- oder Holzbefeuerung erhältlich. Diese lassen sich ähnlich wie ein kleiner Grill aufstellen und versorgen die hungrigen Teilnehmer mit perfekt zubereiteter Pizza.
Durch die hohe Energiedichte von offenem Feuer lässt sich eine Pizza mit offener Ofentür zubereiten, vergleichbar einem traditionellen Steinofen.

In puncto Stabilität gelten die gleichen Grundsätze wie bei jedem anderen Gerät.
Ein Pizzaofen muss sicher stehen können, ohne zu kippeln oder umhergeschoben werden zu können. Ansonsten sind Zwischenfälle abzusehen. Kleinere Stöße und Schläge dürfen ebenfalls das Gerät nicht ins Wackeln bringen oder im Falle von kleineren „Single-Pizza-Oven“ das Gerät vom Tisch stoßen.

Entsprechend rutschfeste Gerätefüße oder Beschichtung ist somit Pflichtausstattung. Für ausklappbare Teile wie Türen gelten sinngemäß die gleichen Regeln. Scharniere sollten so massiv gefertigt sein, dass diese präzise schließen. Andernfalls sind durch Ungenauigkeiten recht schnell Probleme mit der Dichtigkeit der Ofentür im Anmarsch. Größere Standgeräte sollten eine so stabile Gehäuseverarbeitung besitzen, dass Du den nächsten Teller mit einer vorbereiteten Pizza oben abstellen kannst, ohne Dellen zu verursachen.

Pizzaöfen mit einer hochwertigen Verarbeitungsqualität kannst Du daran erkennen, dass Teile wie Tür, Regelschalter und Zubehörteile wie Roste leicht und präzise bewegt werden können. Ein weiteres Kennzeichen von Verarbeitungsqualität ist die Verwendung von Edelstahl oder emaillierten Flächen, da diese langlebig und gut zu reinigen sind. Ausstattungsdetails wie integrierte Thermometer, gut einsehbare Sichtfenster und leicht entnehmbare Halterungen zu Reinigungszwecken runden den Eindruck ab. Eine über die gesetzliche Gewährleistung herausgehende Herstellergarantie spricht ebenfalls für ein Qualitätsprodukt. Ein Zubehörprogramm des Herstellers, welches auf das jeweilige Modell abgestimmt ist meist langfristig nützlich, um später Zubehör dazuzukaufen.

Die Größe des Pizzaofens sollte danach bemessen werden, welche Mengen an Pizzen auf einmal zubereitet werden müssen. Da ein Nachlegen bereits nach wenigen Minuten erfolgen kann, wenn die Vorgänger-Pizza gar ist, müssen nicht alle Pizzen gleichzeitig gebacken werden.

Eine Ausnahme besteht in Fällen, wo ein Pizzaofen für andere Zwecke wie Warmhalten von Speisen verwendet wird. Hier ist unter Umständen ein größeres Modell sinnvoll. In diesem Fall sollte auch bedacht werden, dass die Aufheizzeiten bei größeren Geräten länger dauern können und mehr Energie verbrauchen.

Markenware zu kaufen, ist meist sinnvoll. Abgesehen von einem garantierten Qualitätsniveau bekommst Du oft jahrelang Zubehörteile und Ersatzteile nachgekauft. Außerdem garantieren Markenhersteller, dass alle relevanten Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Weiterhin ist wenig benutzte Markenware recht gut wieder zu verkaufen.

Kleine mobile Geräte für eine einzelne Pizza werden vereinzelt bereits für unter hundert Euro angeboten. Größere Geräte, die häufiger benutzt werden sollen, rangieren im unteren bis mittleren dreistelligen Bereich. Highend-Geräte oder spezielle Ausführungen sind naturgemäß in ihrer Preisgestaltung nach oben offen…Zum Einstieg und Schnuppern reicht meist ein einfacher Pizzaofen der Einsteigerklasse. Diesen kannst Du anschließend immer noch als Reserve aufbewahren und an Gelegenheiten wie Weihnachten oder zu größeren Partys als Verstärkung herausholen oder bei Nichtgefallen weiterverkaufen.

Gesundheit ist das wichtigste Gut, was wir haben. Demzufolge sollte bei der Verwendung von Heizgeräten in der Wohnung Unfallverhütung oberste Priorität genießen. Sicherheit beginnt bei der Verarbeitung der Geräte. Ecken und Kanten sollten sauber und entgratet sein, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Ein aufgestellter Pizzaofen sollte nicht wackeln, stabil stehen und sauber schließende Türen besitzen. Griffe und Flächen, die angefasst werden können, sollten soweit isoliert sein, dass keine unabsichtlichen Verbrennungen stattfinden können. Ebenso sollten Prüfzeichen vorhanden sein, die bescheinigen, dass das Gerät nach geltenden deutschen Normen (DIN) gebaut ist und im mit GS-Zeichen erklären, dass die Sicherheit überprüft wurde. Bei Aufstellung soll der Pizzaofen direkt ohne Verlängerungsleitungen an die Steckdose angeschlossen werden. Ansonsten besteht ggf. Gefahr, dass eine minderwertige Verlängerung durch die hohen Ströme an den Kontakten beschädigt wird oder bei längerem Gebrauch Schmorbrände auslöst.

Die Leistung der jeweiligen Geräte sollte insofern reichlich bemessen sein, um Vorheizzeiten möglichst kurz zu gestalten. Nach Öffnung der Tür hilft eine große Bemessungsleistung des Ofens, schnell wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Ein Anschlusswert von deutlich mehr als 2000 Watt ist vor dem Hintergrund der Belastung einer normalen Haushaltselektroinstallation kritisch zu sehen.

Je nach Typ der Pizza (Napoletano oder Pan Pizza/Americano) und Qualität des Pizzasteins im Ofen ist eine Pizza typischerweise im Zeitraum von einer bis drei Minuten gar. Je nach Ofengröße, Hitzequelle (Heizspirale oder offenes Feuer) und daraus resultierenden Drehungen sind unter Umständen Zeiten bis fünf Minuten normal. Danach muss der Teig aufgegangen und die begehrte knusprige Kruste gebildet haben.

Je nach persönlichen Vorlieben bei der Zubereitung von Pizza und weiterem Nebennutzen lassen sich Pizzaöfen erweitern oder mit Ausstattungsoptionen der Oberklasse ordern.

Dies beginnt mit Features wie Innenraumbeleuchtung und integrierten Thermometern und Thermostaten. Ober- und Unterhitze sollten bei hochwertigen Pizzaöfen getrennt regelbar sein. Zur Nivellierung sind einstellbare Füße hilfreich. Weitere sinnvolle Details bestehen aus einem möglichst großen, rechteckigen Pizzastein, der eine Familienpizza aufnimmt. Mehrfachverglasung der Tür oder ein Gebläse zur Wärmeabfuhr von Oberflächen sind Maßnahmen gegen Verbrennungen. Soll der Pizzaofen als Nebenzweck Brot backen, so sollte die Höhe des Backraumes entsprechend bemessen sein. Kleinere Geräte wie Pizzaretten oder Pizzamaker sind der Star auf jeder Party. Spezielle Oberhitze-Hochtemperaturgrills lassen sich stellenweise zum Pizzaofen erweitern.

Pizzaofen Hersteller

Im Bereich Küchengeräte haben italienische Hersteller traditionell viele qualitativ hochwertige Öfen im Programm. Deutsche Hersteller zielen mit ihren Geräten bevorzugt auf den professionellen Bereich, was sich in Verarbeitung und Preis widerspiegelt.

Die Namen Roccbox, G3 Ferrari, Bartscher, Trebs, Beeketal, Klarstein, Effeuno stehen exemplarisch für die Bandbreite an Pizzaöfen, die derzeit gefertigt werden und (auch) für den nicht-gewerblichen Einsatz interessant sind.

Einige dieser Namen heben sich aus der Masse ab. Die Roccbox von Gozney ist ein portabler Pizzaofen, der wahlweise mit Holz oder Gas beheizt werden kann. Weitere Features beinhalten eine silikonisierte Wärmeisolierung und ein zusammenklappbares Design.

Effeuno ist ein italienisches Unternehmen mit Fokus auf hochwertigste Öfen, welches stolz auf eine niedrige Reklamationsquote ist.

Bartscher ist ein deutscher Traditionshersteller seit 1876 und hat seither viele Auszeichnungen für hochwertige Qualität bekommen. Der Fokus liegt auf dem Gewerbesegment, welches nach unten hin Geräte für anspruchsvolle Privatnutzer beinhaltet.

Frisch gebackene Pizza

Zubereitungsarten beim Pizzaofen (Backen, Grillen)

Pizzaöfen sind in der Regel so aufgebaut, dass ein Pizzastein vorhanden ist, auf dem die frische Pizza platziert wird. Nach Aufheizen wird die Pizza in wenigen Minuten gegart. Alternativ lässt sich Brot in einem Pizzaofen backen, hierzu werden meist niedrigere Temperaturen um 200 Grad Celsius verwendet. Fleisch und Fisch lassen sich durch die hohen Temperaturen kurzgrillen, sodass eine ausgeprägte Kruste bei gleichzeitig saftigem Innern erzielt werden kann

Pizzaofen Zubehör

Für gehobene Ansprüche und Spaß am Pizza backen sind Zubehörartikel erhältlich.
Von Pizzaschneidern in allen Formen und Variationen bis hin zu speziellen Ausrollmatten reicht die Auswahl an kleinen Helferlein.

Neben dem Pizzaschneider der wichtigste Gegenstand, speziell bei großen Öfen.
Ein langer Griff und eine breite Bodenplatte befördert die frisch belegte Pizza in den heißen Ofen, um diese zwischendrin gegebenenfalls zu drehen und anschliessend knusprig wieder herauszuholen.

Je nach Art eines Ofens lassen sich verschiedene Pizzasteine einsetzen.
Für Öfen, die mehrere Pizzen nacheinander backen sollen, sind dicke Pizzasteine sinnvoll, da diese die Wärme besser halten. Auch sind Materialien wie Schamotte Naturprodukte, während andere Steine, die nicht lebensmittelecht zertifiziert sind, ggf. ausgetauscht werden können.

Nach Kneten und Ausrollen des Teigs muss dieser in die richtige Form gebracht werden. Eine Ausstechform hilft dabei.

Familienpizzen werden aufgrund der Größe oft ein in einem tiefen Backblech vorbereitet und gebacken, da diese mit einem Pizzaheber nicht mehr unfallfrei in den Pizzaofen gebracht werden können.

Der universale Schutz vor Mehl, Tomatensauce und sonstigen Dingen, die beim Backen einer frischen Pizza umherspritzen können.

Küchenhandschuhe, die wärmeisoliert sind, sind eine gute Vorsichtsmaßnahme gegen Verbrennungen beim Herausholen der frisch gebackenen Pizza. Besonders bei kurzen Pizzahebern sehr anzuraten.

Bedingt durch die kurzen Garzeiten ist es sinnvoll, an das rechtzeitige und punktgenaue Herausholen der frischen Pizza erinnert zu werden. Ein Timer (oder Eieruhr) alarmiert rechtzeitig den modernen Pizzaiolo.

Da knusprige Pizzen nur schwer zu schneiden sind, existieren spezielle Werkzeuge in verschiedenen Ausführungen. Ob klassischer Pizzaroller mit Rad oder modernes Wiegemesser mit über 30cm Breite in Spatelform, die Pizza wird kräfteschonend geteilt.

Nach dem Backen kommt das Putzen … Spezielle Reiniger lösen Fette und andere Verkrustungen an Stein und Gehäuse. Ofenbürsten mit speziellen Borsten, die oft als Schaber gefertigt sind, entfernen hartnäckige Anhaftungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Pizzaöfen

Klassische Pizzaöfen haben eine übliche Temperatur zwischen 400 und 500 Grad Celsius. Dies entspricht ungefähr der Temperatur eines klassischen Holzfeuers im Steinofen.

Ein Pizzastein sollte als lebensmittelecht zertifiziert sein. Schamotte, Speckstein oder Cordierit sind die meistverwendeten Materialien.

Ja. Einige Hersteller bieten Bausätze an, außerdem ist speziell im Außenbereich ein Pizzaofen als Variation eines Grillkamins recht einfach zu bauen.

Außer Pizzen kann ein Pizzaofen zum Brotbacken benutzt werden, oder um Speisen warmzuhalten. Weiterhin kann Fleisch und Fisch als Alternative zu einem Salamander kurzzeitig hocherhitzt werden.

Nach Gebrauch sollte dieser abkühlen. Ein Pizzastein ist normalerweise selbstreinigend, was bedeutet, dass nur Verkrustungen etc. entfernt werden sollten.
Falls eine Reinigung mit klarem Wasser erforderlich ist, muss der Stein vorher abgekühlt sein. Spülmittel darf nicht verwendet werden, da dieses in den Poren aufgenommen wird und anschließend Pizzen einen Nebengeschmack verleiht.

Je nach Bauweise, Isolierungsqualität und Heizleistung sind Aufheizzeiten von 10-30 Minuten üblich.

Eine gute Pizza ist knusprig, ohne im Innern hart zu sein. Luftiger Teig und der zerschmolzene, leicht angebräunte Käse machen eine perfekte Pizza aus. Der Belag soll ebenfalls gegart sein, aber noch eine feste Konsistenz aufweisen.

Welche Alternativen zum Pizzaofen gibt es?

Holzkohlen- oder Gas-Grill

Der klassische Holzkohlen– oder Gas-Grill kann mittels eines Pizzasteines zu einem behelfsmäßigem Pizzaofen umfunktioniert werden. Besonders gut klappt dies bei Grills mit einem schließbaren Deckel.

Grillkamin

Ein Grillkamin lässt sich so bauen, dass dieser einem klassischen Steinofen entspricht. Alternativ wird zum Pizzabacken ein Pizzastein in diesen eingelegt und daneben ein (Holz)Feuer entzündet. Die Pizza muss dann entsprechend während des Backens gedreht werden.

Smoker

Smoker als Holzgrills lassen sich durch Einsatz eines Pizzasteins perfekt für das Backen einer Pizza verwenden. Durch den heißen Rauch und die indirekte Wärmeabstrahlung der Wände wird eine Pizza ähnlich erhitzt wie im klassischen Steinofen. Die Temperatur muss ggf. entsprechend durch Belüftung der Feuerbox hochgeregelt werden.

pizzaofen-guru.de/pizzaofen-temperatur/

pizzasteintest.com/material

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