Steaks auf einem Holzkohlegrill
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Holzkohlegrill Check – Preisvergleich, Ratgeber und Kaufberatung

by Christian

Bereits seit Urzeiten wird offenes Feuer genutzt, um Nahrung zuzubereiten. Am Anfang waren es wahrscheinlich nur Fleischstücke, die auf Holzspießen über das Feuer gehalten wurden. Heutzutage kannst Du aus vielen verschiedenen Varianten von Grills wählen, von denen jeder seine Einsatzgebiete und somit Stärken und Schwächen hat.
Der klassische Vertreter von einem Grill ist der Holzkohlengrill. Von einem solchen hat mit Sicherheit schon jeder einmal etwas gegessen- ob Würstchen, Steak oder vegetarischer Spieß!

Das Wichtigste in Kürze

Ein Holzkohlengrill hat viele verschiedene Erscheinungsformen- angefangen vom schnellen Einweggrill über Familiengröße hin zu Sonderformen. Verschiedene Formen erlauben unterschiedliche Weisen, das Grillgut zu erhitzen, außerdem existiert eine erstaunliche Vielfalt an Zubehör, welches den Holzkohlegrill um viele Funktionen erweitert.
Der charakteristische Geschmack von über Holzkohle gegartem Essen beruht auf der Eigenschaft von Holzkohle, im Rauch Aromastoffe zu transportieren. Die Hitze trägt dazu bei, die Poren zu schließen, damit das Grillgut innen saftig bleibt.
Konkurrenz zum Holzkohlegrill besteht in Form von Gas- und Elektrogrills, die behaupten, gesünder zu grillen als über offener Flamme mit Rauchanteil.

Holzkohlegrill Bestenliste – Produkt- und Preisvergleich auf einen Blick:

Produkt
THÜROS T2 Plattenfuß Edelstahl Holzkohle Gartengrill
Top Bewertung
Weber Master-Touch Premium GBS – SE E-5775 Kohle Ø 57 cm black –
RÖSLE Holzkohle-Kugelgrill No.1 Sport F50, Hochwertiger Kohlegrill mit einstellbarer Luftzufuhr, Deckelscharnier, Deckelthermometer, stabiler Ablage, extra großer Grillfläche und Grillraum
GrillChef by Landmann Holzkohle-Kugelgrill | Emaillierte Feuerschale, Deckel und Kohlerost, Ascheauffangschale aus Edelstahl, Deckelthermometer | Arbeitshöhe 64 cm, Grillrost Ø 44 cm
Bild
THÜROS T2 Plattenfuß Edelstahl Holzkohle Gartengrill
Weber Master-Touch Premium GBS - SE E-5775 Kohle Ø 57 cm black -
RÖSLE Holzkohle-Kugelgrill No.1 Sport F50, Hochwertiger Kohlegrill mit einstellbarer Luftzufuhr, Deckelscharnier, Deckelthermometer, stabiler Ablage, extra großer Grillfläche und Grillraum
GrillChef by Landmann Holzkohle-Kugelgrill | Emaillierte Feuerschale, Deckel und Kohlerost, Ascheauffangschale aus Edelstahl, Deckelthermometer | Arbeitshöhe 64 cm, Grillrost Ø 44 cm
Preis
179,00 EUR
Preis nicht verfügbar
199,99 EUR
49,99 EUR
Prime-Vorteil
Produkt
THÜROS T2 Plattenfuß Edelstahl Holzkohle Gartengrill
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THÜROS T2 Plattenfuß Edelstahl Holzkohle Gartengrill
Preis
179,00 EUR
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Weber Master-Touch Premium GBS – SE E-5775 Kohle Ø 57 cm black –
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Weber Master-Touch Premium GBS - SE E-5775 Kohle Ø 57 cm black -
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RÖSLE Holzkohle-Kugelgrill No.1 Sport F50, Hochwertiger Kohlegrill mit einstellbarer Luftzufuhr, Deckelscharnier, Deckelthermometer, stabiler Ablage, extra großer Grillfläche und Grillraum
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RÖSLE Holzkohle-Kugelgrill No.1 Sport F50, Hochwertiger Kohlegrill mit einstellbarer Luftzufuhr, Deckelscharnier, Deckelthermometer, stabiler Ablage, extra großer Grillfläche und Grillraum
Preis
199,99 EUR
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GrillChef by Landmann Holzkohle-Kugelgrill | Emaillierte Feuerschale, Deckel und Kohlerost, Ascheauffangschale aus Edelstahl, Deckelthermometer | Arbeitshöhe 64 cm, Grillrost Ø 44 cm
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GrillChef by Landmann Holzkohle-Kugelgrill | Emaillierte Feuerschale, Deckel und Kohlerost, Ascheauffangschale aus Edelstahl, Deckelthermometer | Arbeitshöhe 64 cm, Grillrost Ø 44 cm
Preis
49,99 EUR
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Was ist ein Holzkohlegrill?

Ein Holzkohlegrill besteht aus einem Grillrost zum Auflegen des Grillguts, einem Behälter für die Holzkohlen und einem Gehäuse drumherum (oder zumindest einer Halterung für Rost und Kohlenbehälter). Das Grillgut (meist Fleisch, Würstchen und Gemüse) wird auf dem Rost aufgelegt und über der Glut gegart. Ein Holzkohlegrill kann fertig gekauft oder improvisiert werden. Hier können beispielsweise Steine als Feuerstelle ausgelegt werden, die zusammen mit einem Grillrost einen Grill ergeben. Oder ein großer Grillrost kann an einem Gestell aufgehängt und als Schwenkgrill betrieben werden.

Burger grillen auf einem Holzkohlegrill

Wie funktioniert das Grillen mit einem Holzkohlegrill?

Die einfachste Methode, zu grillen, ist das direkte Erhitzen des Grillguts über der offenen Hitze der durchgeglühten Grillkohle. Dieses funktioniert mit jedem Grill. Mittels Verteilung der glühenden Kohle im Kohlenbecken können warme und heiße Zonen geschaffen werden. Diese dienen zum schnellen Garen oder Warmhalten- auch kann somit Gemüse und Brot langsam und schonend gegart werden.

Über die Auswahl der Grillkohle lässt sich die Temperatur beeinflussen. Es gibt lose Holzkohle und Grillbriketts in verschiedenen Größen und verwendeten Holzsorten. Die Luftzufuhr (die bei guten Grills regelbar ist) ist ein weiterer Parameter zum Regulieren der Temperatur. Je lockerer die Grillkohle geschichtet ist und je besser Luft herankommt, umso heißer (und kurzlebiger) wird die erzeugte Glut.

Direktes Grillen hat den Nachteil, dass Fett und Fleischsaft in die Glut tropfen kann und unerwünschte Dämpfe produziert. Außerdem muss das Grillgut gewendet werden. Einige Grills wie Kugelgrill oder Lokgrill/Smoker haben Deckel, die die Hitze der Glut reflektieren. Hier lassen sich die Holzkohlen so verteilen, dass diese nicht unter dem Grillgut liegen und indirekt über den Deckel ihre Wärme abgeben. Hierdurch wird eine gleichmäßigere Wärmeverteilung von allen Seiten erreicht. Fleisch wird so besonders zart und muss nicht gewendet werden.

Arten von Holzkohlegrills und welcher ist der Richtige?

Holzkohlegrills kannst Du in verschiedensten Bauformen und Größen erwerben.
Je nach Verwendungszweck kann zwischen Tischgrill, Säulengrill, Kugelgrill, Schwenkgrill, Rundgrill, Grillkamin und Grillstation bzw. Grillwagen gewählt werden. Außerdem existieren Einweggrills, Koffergrills und Campinggrills für schnelles mobiles Grillvergnügen.

Zu klären ist vorerst die Platzfrage. Soll auf einem kleinen Balkon oder ähnlichen Platz gegrillt werden, sind Tischgrills, Koffergrills oder kleine Kugelgrills prädestiniert. Diese nehmen wenig Platz ein und lassen sich dennoch gut regulieren und reinigen.
Besonders bei Kugelgrills ist die Rauchentwicklung durch den schließbaren Deckel geringer als bei offenen Grills.

Auf größeren Flächen und bei einer entsprechenden Anzahl von Personen, die zu versorgen ist, sind größere Kugelgrills und Säulengrills meist die Werkzeuge der Wahl.
Eine kleinere Grillparty auf der Terrasse oder im Garten profitiert bei von einer Grillstation oder einem großen Lokgrill. Hier lassen sich größere Mengen Grillgut zubereiten und Zubehör effizient verstauen. Direktes und indirektes Grillen lässt sich bei diesen größeren Grills ebenfalls kombinieren, da diese meist verschiedene interne Ablagen besitzen.

Bei regelmäßiger Benutzung lohnt sich die Anschaffung einer Grillstation oder Grillwagen, auch wenn nur wenige Personen beköstigt werden sollen, da auf vielseitige Weise gegrillt werden kann. Auf einem eigenen Grundstück lässt sich ein festgemauerter Grillkamin errichten, der zusätzlich zur Essenszubereitung einen Nutzen als Heizung und Lichtspender hat. Dies trägt zu gemütlichen Abenden bei. Eine Alternative ist der Bau einer Feuerstelle im Garten nebst Halterung für einen Schwenkgrill.

Säulengrill

Vor- und Nachteile von Holzkohlegrills (im Vergleich zu anderen Grillformen)

Nobody’s perfect- das gilt ebenfalls an dieser Stelle. Holzkohle als Brennstoff hat gegenüber anderen Grillformen mehrere Vor- und Nachteile. Der wichtigste Konkurrent der Holzkohle ist Gas, aber auch Elektrogrills finden zunehmend ihre Fans. Die wichtigste Eigenschaft von Holzkohle gegenüber anderen Brennstoffen ist der Rauch, der dem Grillgut einen charakteristischen Geschmack gibt.

Weitere Vor- und Nachteile in Kurzform:

VorteileNachteile
Charakteristischer Rauchgeschmack am GrillgutDen Geschmack eines Holzkohlefeuers mag nicht jeder
Durch Beigabe von Holzchips variierbar, bspw. für FischAnzünden und Durchglühen der Kohle dauert etwas
Hohe Energiedichte und gut zu transportierenDie Glut ist nicht regelbar und hält nicht ewig
Holzkohle ist im Supermarkt oder Tankstelle erhältlichRauch kann Nachbarn stören
Spontan (nach) zu kaufen für PartysNachlegen von Kohlen kann umständlich sein
Gegenüber Gas einfacheres Handling ohne FlaschenNachlegen von Kohlen bedeutet meist eine Pause beim Grillen
Keine Pfandflaschen (Gas), die zurückgegeben werden müssenHitze des Feuers kann Nitrosamine und andere Schadstoffe entstehen lassen
Vorteile
Charakteristischer Rauchgeschmack am Grillgut
Durch Beigabe von Holzchips variierbar, bspw. für Fisch
Hohe Energiedichte und gut zu transportieren
Holzkohle ist im Supermarkt oder Tankstelle erhältlich
Spontan (nach) zu kaufen für Partys
Gegenüber Gas einfacheres Handling ohne Flaschen
Keine Pfandflaschen (Gas), die zurückgegeben werden müssen
Nachteile
Den Geschmack eines Holzkohlefeuers mag nicht jeder
Anzünden und Durchglühen der Kohle dauert etwas
Die Glut ist nicht regelbar und hält nicht ewig
Rauch kann Nachbarn stören
Nachlegen von Kohlen kann umständlich sein
Nachlegen von Kohlen bedeutet meist eine Pause beim Grillen
Hitze des Feuers kann Nitrosamine und andere Schadstoffe entstehen lassen

Die wichtigsten Kaufkriterien für Holzkohlegrills

Unabhängig vom Verwendungszweck und Verwendungshäufigkeit solltest Du Dir vor dem Kauf überlegen, wie oft der Grill verwendet werden soll. In Punkto Haltbarkeit kannst Du bei einem Grill, welcher wenige Male im Sommer genutzt wird, Kompromisse eingehen, um etwas Geld zu sparen. Bei der Sicherheit sollte auf keinen Fall gespart werden, da Gesundheit nicht käuflich ist.

Kleine und einfach zu transportierende Grills sind auf Ausflügen sinnvoll, wo Gewicht eine Rolle spielt. Hobbyköche, die an einem Grill ihre Erfüllung finden, werden auf Verarbeitung und sinnvolles Zubehör achten, angefangen mit der Temperaturanzeige im Grill.

Der Punkt Stabilität betrifft jeden Grill. Auch bei gelegentlicher Nutzung muss ein Grill sicher stehen können, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn ein Grill umkippt und heiße Kohlen am Boden liegen, die eventuell sogar trockenes Gras entzünden können. Besonders kleine Grills sind an dieser Stelle gefährdet. Gib dem Grill einen kleinen Stoß mit der Hand- wackelt er mehr als einmal hin- und her, so ist er in der Regel inakzeptabel instabil.

Die Verarbeitungsqualität kannst Du daran erkennen, dass bewegliche Teile wie Grillrost und Luftschieber leicht und präzise bewegt oder eingehängt werden können, ohne zu klemmen. Materialien wie Edelstahl oder emaillierte Bereiche sprechen für eine hohe Qualität und langfristige Haltbarkeit. Sind Teile wie Wände oder Rost leicht zu verdrehen, weil dünnes Material verarbeitet wurde, werden diese nicht allzu lange fehlerfrei zu benutzen sein.
Features wie eine herausziehbare Ascheschublade bei größeren Grills sprechen für einen durchdachten Aufbau. Für ein Qualitätsprodukt spricht weiterhin eine Herstellergarantie, die über die gesetzliche Gewährleistung hinausgeht und ein Zubehörprogramm, was auf das Modell abgestimmt ist.

Die Größe des Grills sollte sich danach richten, welchen Platz Du zur Verfügung hast, um ihn aufzubauen und stabil zu stellen. Weiterhin sollte berücksichtigt werden, mit wieviel Personen typischerweise gegrillt wird. Wird im Sommer regelmäßig in der Familie gegrillt, oder sind viele Besucher eingeladen? Soll zusätzlich zu Fleisch oder Wurst Brot und Beilagen wie Kartoffeln zubereitet werden? Bei genügender Größe des Grillrosts lässt sich ein Bereich als Warmhaltezone nutzen und lässt genug Reserve für Partys mit Besuchern.

Je nach persönlichem Bedürfnis ist es sinnvoll, einen Grill von einer bekannten und etablierten Marke zu kaufen. Du bekommst hier die Sicherheit, dass die Verarbeitung und Qualität gleichbleibend hochwertig sind. Ein Markenhersteller liefert jahrelang Zubehör und Ersatzteile und hat oft Tipps parat, welche tollen Kreationen Du mit seinem Produkt zubereiten kannst. Falls Du erstmal Erfahrungen sammeln willst, lohnt sich ebenfalls der Kauf eines einfachen und verbreiteten Markengerätes, da dieses in der Regel mit wenig Wertverlust weiterverkauft werden kann.

Wie bei der Größe, so ist preislich für jeden Geldbeutel etwas zu finden.
Die Faustregel an dieser Stelle lautet: „Wer billig kauft, kauft zweimal“- im zweistelligen Preisbereich ist der Preis in der Regel direkt mit Qualität und Haltbarkeit gleichzusetzen. Ein simpler Kugelgrill für einfache Ansprüche ist in der Regel für kleines Geld im unteren zweistelligen Bereich zu bekommen, während ein gleichgroßes Gerät eines hochwertigen Markenherstellers im unteren dreistelligen Bereich rangiert…

Bei größeren Grills oder Grillwagen sollte ohnehin abgewogen werden, wie die langfristige Benutzung aussieht. Markenhersteller können im Regelfall jahrelange Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör garantieren, auch sind in vielen Fällen Herstellergarantien gültig, die über die gesetzlichen Ansprüche hinausgehen.

Einer der wichtigsten Faktoren bei Grills. Sicherheit beginnt bei einer stabilen Verarbeitung und Stand. Sauber gerundete und entgratete Ecken und Kanten, an denen Du Dir nicht die Finger aufschneidest, runden das Bild ab. Schrauben sollten sich leicht drehen lassen, ohne unrund zu laufen oder zu verkanten. Alle Griffstücke sollten aus Holz oder anderem isolierendem Material bestehen, um Verbrennungen zu vermeiden.

Beim Kauf sollte auf das Vorhandensein von (Güte)Zeichen wie DIN oder GS (geprüfte Sicherheit) geachtet werden. Hier wird bestätigt, dass die Grills nach deutschen Normen gebaut sind und im Falle von einem GS-Zeichen die Sicherheit überprüft worden ist.

Je nach persönlichen Vorlieben können Grills passend ausgewählt werden. Willst Du einen einfachen, unkomplizierten Grill, der einige Male im Sommer benutzt wird, oder bist Du eher der Typ, der eine Grillstation als Ersatzküche benutzt? An dieser Stelle sollte darauf geachtet werden, welche passenden Zubehöre der Hersteller anbietet, und ob es Erweiterungsmöglichkeiten gibt. Große Lokgrills können auch zum Räuchern von Fisch verwendet werden, oder zur Zubereitung von Slowfood wie Pulled Pork/Salmon.

Holzkohlegrill Hersteller

Namen wie Landmann, Weber, Petromax, Green Egg, Rösle, Thüros oder Träger lassen das Herz jedes echten Grillfans höher schlagen.
Einige haben Pionierleistungen erbracht- wie George Stephen, als dieser 1952 den Kugelgrill erfand und anschließend die Weber-Stephen Products LLC gründete. Die Abenteuerlust der Gründer von Petromax führte zur Aufnahme von weiteren Outdoorprodukten wie Grills und Feuertöpfen neben Petroleumlampen. Landmann als deutscher Hersteller entwickelte bereits vor 50 Jahren erste elektrische Spieße für seine Grills und hat die ersten emaillierten Kugelgrills entwickelt. 

Besonderheiten der jeweiligen Hersteller:

HerstellerBesonderheit
LandmannDeutscher Hersteller, Pionier bei (Motor)Drehspiessen
WeberErfinder des Kugelgrills, großes Zubehörsortiment und Grillkurse
PetromaxOutdoorgrills und Feuertöpfe, Campingartikel
Green EggAm japanischen Kamado angelehnter Eiförmiger Grill
RösleDeutscher Hersteller, fahrbare Kugelgrills
ThürosDeutscher Hersteller mit großem Sortiment incl. Räucherschränken
TrägerPelletgrills als Alternative zu Kohle

Zubereitungsarten beim Holzkohlegrill (direktes Grillen, indirektes Grillen, Räuchern, etc.)

Je nach Bauform und Zubehör kannst Du bei einem Holzkohlegrill aus verschiedene Zubereitungsverfahren wählen. Direktes Grillen ist die einfachste Art und Weise: Glut im Kohlebecken und Grillgut auf den Rost- fertig! Nach einiger Zeit muss das Grillgut gewendet werden, bevor es gleichmäßig gar ist.

Grills mit Deckel (bspw. Kugelgrills, Smoker, Slowcooker und viele Grillwagen) bieten die Möglichkeit, indirekt zu Grillen. Hierbei wird die Hitze von der Glut über den Deckel und Seitenwände des Grills auf das Grillgut reflektiert. Dies führt zu einer gleichmäßigen Erwärmung und lässt aufgrund der typischerweise etwas geringeren Temperaturen im Vergleich zum direkten Grillen Fleisch sehr zart werden. Unter dem Grillgut sollte eine Aluschale o.ä. platziert werden, um Fleischsaft und Fett aufzufangen. Diese verhindert auch, dass Kohlen unter das Grillgut rutschen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Räuchern bei entsprechend ausgestatteten Grills. Hierzu werden spezielle Holzspäne entweder in die Glut oder eine spezielle Halterung gelegt, die Rauch erzeugen und somit dem zu räuchernden Gut ein besonderes Aroma mitgeben.

Zubehör Holzkohlegrill

Für gehobene Ansprüche und Spaß am Grillen sind Zubehörartikel erhältlich, die über eine einfache Grillzange hinausgehen.

Grill Zubehör

Mithilfe von Pfannen lassen sich Dinge zubereiten, die sonst nicht auf einen Grillrost passen. Spiegeleier sind hier das Paradebeispiel- auch lassen sich in einer Pfanne Beilagen wie Baked Beans oder einzelne kleinere Stücke Gemüse anbraten oder warmhalten.

Gutes Werkzeug erleichtert das Arbeiten. Hochwertiges Grillbesteck verfügt über wärmeisolierende Griffe aus Holz, Kunststoff oder Silikon, die idealerweise rutschfest sind. Ein Standard-Besteck besteht aus Grillzange, flachem Wender und einer Fleischgabel, mit der man größere (und schwere) Stücke Fleisch heben kann. Metallspieße in verschiedenen Größen und Pinsel zum Einölen und Gewürzmarinade auftragen runden das Sortiment ab.

Was dem Koch seine Mütze, ist dem Grillmeister seine Schürze. Diese schützt vor Schmutz, Funkenflug, heißem Fett und bietet oft genug Taschen, in denen mindestens eine Grillzange untergebracht werden kann. Profis befestigen hier noch ein kleines Handtuch zum Händeabwischen und um heiße Griffe anzufassen.

Grillhandschuhe sind ähnlich wie Topflappen wärmeisolierte Handschuhe, die Verbrennungen und sonstige Verletzungen verhindern sollen. Im Gegensatz zu den beliebten simplen Topflappen sind diese als 5-Finger-Handschuhe gefertigt.

Zum Garen von Fisch oder Gemüse existieren spezielle Körbe, in denen das jeweilige Gargut eingelegt oder eingespannt werden kann. Dies verhindert ein Durchfallen durch den Rost sowie indirektes Garen. Da keine Grillzange zum Wenden benutzt werden muss, wird die Haut bei Fisch nicht verletzt.

Grillschalen aus Aluminium sind Schalen, die im Boden gelocht sind. Als Einwegschalen dienen diese dazu, Fleisch und Wurst direkt zu grillen und das Herabtropfen von Fett zuverlässig zu verhindern.

Holzkohle als solches ist schneller angefacht und durchgeglüht als Briketts, hält die Glut aber weniger lange. Lose aufgeschichtete Holzkohle kann bei guter Durchlüftung beispielsweise auf einem Säulengrill deutlich heißer werden als Briketts. Dies kann dabei helfen, einem Steak eine deutliche Kruste zu geben.

Ein Anzündkorb dient dazu, Holzkohle nicht direkt im Grill anzuzünden und durchglühen zu lassen, sondern dieses getrennt zu erledigen. Der Vorteil besteht darin, dass ein Anzündkorb die durchgeglühten Kohlen passend im Grill verteilen kann, um heiße und weniger heiße Zonen zu schaffen. Weiterhin lassen sich so elegant Kohlen nachlegen, ohne das Auflegen von Grillgut pausieren zu müssen.

Ähnlich wie eine sogenannte Motorradgarage lassen sich Grills mit passenden Stoffhauben abdecken. Dies ist dann sinnvoll, wenn größere Grills in Wagenform über den Sommer draußen aufbewahrt werden. Die Stoffhaube bewahrt den Grill vor Regen, Dreck und schützt gegen umherfliegende Steinchen bei Wind.

Für Freunde von Drehspießen mit Geflügel oder Gyros lässt sich als Zubehör ein Spieß über den Grill spannen und mit Kurbel oder Elektromotor bewegen. Durch die wechselnde Erwärmung und Abkühlung bekommt das Fleisch einen eigenen Charakter und kann danach scheibchenweise heruntergeschnitten werden.

Freunde von Teigwaren lassen sich von einem Pizzastein begeistern. Dieser wird meist für größere Holzkohlegrills mit Deckel angeboten, worauf eine Pizza oder ähnliche Gerichte wie Pide gegart werden kann.

Nach dem Vergnügen steht das Saubermachen an. Spezielle Grillreiniger weichen die fettigen Verkrustungen an Grillrost und Teilen des Grills selbst auf. Mit Hilfe von Grillbürsten, die Metallborsten besitzen, wird auch hartnäckiger Schmutz vom Grillrost entfernt. Oft sind Grillbürsten geringelt aufgebaut, um zuverlässig zwischen die Stäbe des Rostes zu kommen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Holzkohlegrills

Einige Hersteller wie El Fuego  bieten sogenannte rauchfreie Holzkohlengrills an. Diese sind meist als Tischgrill ausgeführt und besitzen einen integrierten Ventilator, der für eine sehr gute Belüftung sorgt, was den Rauch (der aus nicht vollständig verbrannten Partikeln besteht) fast vollständig eliminiert.

Im Grill ist ein Lüfter eingebaut, der für gute Luftzufuhr sorgt. Meist in oben erwähnten rauchfreien Grills eingebaut. Darüber lässt sich auch die Temperatur steuern. Je mehr Luft die Kohle zieht, desto wärmer wird die Grilltemperatur.

Aufgrund der Problematik mit Rauchentwicklung und verbrennenden Fett wird ein Gasgrill vom Umweltbundesamt als die gesündere Alternative angesehen. 

Holzkohlegrills für unterwegs sind entweder als Einweggrill mit simplen Schalen konstruiert, oder als Koffergrill. Letzterer ist ein Kompaktgrill, welcher auch als Tischgrill benutzt werden kann. Der Vorteil besteht darin, dass beim Transport kein Schmutz herausfallen kann und alle Teile kompakt zu verstauen sind. Ein Campinggrill ist ähnlich aufgebaut, nur dass dieser aus einer Art Schale für die Kohle mit Grillrost besteht.

Ein Deckel ist nur für indirektes Grillen notwendig. Dieser wird somit nicht zwingend benötigt.

Es sollte eine aus festem Holz bestehende Kohle verwendet werden, die einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt besitzt. Da oftmals Tropenholz verwendet wird, sollte das FSC-Siegel vorhanden sein, was nachhaltige Bewirtschaftung zertifiziert. In Deutschland wird Buchenholzkohle hergestellt, die sehr gute Brenneigenschaften hat. Kenner schwören oft auf Steakhousekohle, die noch etwas besser und länger brennt und dabei konstante Hitze entwickelt.

Nach Durchschau der obigen Kaufkriterien ist der „Richtige“ der Grill, der die persönlichen Bedürfnisse abdeckt, in den finanziellen Rahmen passt und qualitativ anständig verarbeitet ist. Ein Grill muss letztendlich zu all den Aufgaben passen, die ihm gestellt werden. Bei Unsicherheit ist ein klassischer Kugelgrill ein guter Anfang, Erfahrungen zu sammeln.

Hier musst Du abschätzen, wie viele Leute inkl. eingeladene Gäste auf einmal verköstigt werden wollen. Der Rost sollte so groß sein, dass er eine Ladung Grillgut in einem Durchgang für alle produzieren kann.

Die Kohlen werden im Kohlebecken vom Grill oder Anzündkorb geschichtet. Danach wird ein Grillanzünder dazwischen gesteckt oder Anzündpaste darüber gegeben und diese angezündet. Benzin oder Spiritus über die Kohlen kippen und ein Streichholz hinterherwerfen ist alleine aus Unfallverhütungsgesichtspunkten nicht zu empfehlen.

Abhängig von der Kohlensorte, deren Aufschichtung und Belüftung wird ein Holzkohlengrill um die 350 Grad warm. Bei sehr guter Luftversorgung, beispielsweise in einem Säulengrill, lassen sich noch höhere Temperaturen erreichen.

Die Kohlenmenge hängt von vielen Faktoren ab. Als Grundregel kann gelten, dass das Kohlebecken eines Holzkohlegrills mit einer Schicht Glut bedeckt sein sollte, um gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Diese sollte min. 2-3 Finger hoch sein.

Dies ist oft eine Glaubensfrage. Holzkohle heizt schneller an, Briketts halten die Glut länger. Wenn Du auf möglichst lange Glut angewiesen bist, also mehrfach Grillgut nachlegen willst oder musst, dann sollten Briketts verwendet werden.

Die häufigsten Fehler fangen bereits beim Anzünden an. Ungeeignete Anzünder verursachen Verletzungen oder führen zu ungleichmäßiger Glut.
Das Grillgut muss sich in angemessener Entfernung zur Glut befinden, damit es gleichmäßig garen kann. Vielfach ist die Entfernung zu gering, was Kruste und nicht durchgegartes Inneres bedeutet. Heruntertropfendes Fett, welches direkt in die Glut tropfen kann, tut ein Übriges.
Das Grillgut wird oft zu schnell und zu heiß gegart, was dieses trocken macht.

Welche Alternativen zum Holzkohlegrill gibt es?

Ein Holzkohlegrill ist nicht die einzige Möglichkeit, Grillvergnügen auszuleben.

Der Gasgrill

Die zunehmend verbreitete Alternative zu klassischer Holzkohle ist Gas. Gerade größere Grillstationen und Grillwagen benutzen Gas als Brennstoff. Der Vorteil besteht darin, dass Gas gleichmäßig über längere Zeiträume als Kohle verfügbar ist und außer einer Aufheizzeit keine weiteren Durchglühzeit benötigt. Da Gas rauchlos ist, ist die Geruchsbelästigung geringer als bei Holzkohle.

Der Elektrogrill

Die klassische geruchlose Alternative zu Holzkohle. Meist werden diese Grills als kleinere Grills ausgeführt, da die Energiemenge, die eine normale Steckdose liefern kann, begrenzt ist. Somit beschränkt sich der Einsatz in der Regel auf Tischgrills. Diese lassen sich wegen der nicht stattfindenden Kohlenmonoxid-Emission auch im Wohnzimmer betreiben, ohne dass Erstickungsgefahren drohen.

Der Smoker

Smoker sind eine Sonderform der Holzkohlengrills. In diesen geschlossenen Systemen wird das Gargut bei niedrigeren Temperaturen als beim klassischen Grillen eher geräuchert. Über den Rauch werden entsprechende Aromen an das Gargut abgegeben. Ein Smoker eignet sich hervorragend zum Räuchern und für Slow-Food wie Pulled Pork.

weber.com/DE/de/unternehmen/geschichte/weber-48979.html)

petromax.de/petromax/die-geschichte/)

landmann.com/de/uber-landmann/#1524271394354-d6c32721-9c99)

de.wikipedia.org/wiki/Grillen)

el-fuego.info/produkt/el-fuego-rauchfreier-holzkohlegrill-tulsa-rot-342-x-342-x-215-cm-ay5253/)

umweltbundesamt.de/themen/gesund-umweltfreundlich-grillen)

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